Pfeifenmarken
Quinton Wells
Amerikanischer Pfeifenmacher, der in Overland Park arbeitet, jährlich nur wenige Pfeifen fertigt und für die Organisation der Kansas-City-Pfeifenszene sowie die Gründung eines nur amerikanischen Meistern vorbehaltenen Fertigungswettbewerbs bekannt ist.
Quinton Wells ist ein amerikanischer Pfeifenmacher, der im Ort Overland Park im Bundesstaat Kansas arbeitet. Seine Werkbank verlässt jährlich nur eine Handvoll Stücke; deshalb zirkulieren Pfeifen mit seiner Signatur nicht unter Serienarbeiten, sondern unter einzeln behandelten Exemplaren. Seine Bekanntheit in der Szene rührt jedoch weit weniger von den gefertigten Pfeifen selbst als von seiner Arbeit her, die das Klubleben rund um Kansas City und die Förderung amerikanischer Meister organisiert hat.
Werkbank und Lernweg
Wells erlernte das Handwerk weniger aus Büchern oder im Rahmen einer Lehre als durch eigene Versuche. Dennoch war er nicht völlig auf sich allein gestellt, sondern erhielt Anleitung von mehreren bekannten Meistern seiner Zeit. Dazu zählen der für seine freien Formarbeiten bekannte Lee von Erck, der für seine Lösungen bei Kammer und Mundstück geschätzte Michael Lindner sowie Tonni Nielsen, der aus der dänischen Tradition stammt und sich in Kentucky niedergelassen hat. Bei Reparaturen habe er zudem von George Dibos profitiert, der als Fachmann auf diesem Gebiet gilt. Eine so vielfältig gespeiste Ausbildung hat in seinen Arbeiten sowohl maßvollen klassischen Formen als auch dem Freihand-Verständnis Raum gelassen, das der Maserung des Briar-Wurzelstocks folgt.
Klubarbeit
Der Rest des Artikels Steht in der App
Die vollständige ISPE öffnet sich mit deinem IPC-Konto.
Verwandte Artikel
Zuletzt aktualisiert:
Quelle: Pipedia, bearbeitet unter der Lizenz CC BY-SA.