ISPEInternational Pipe Encyclopedia

Formen

Dublin (Pfeifenform)

Klassische Pfeifenform, erkennbar an ihrem nach oben hin konisch weiter werdenden Kopf, deren Ursprung auf Tonpfeifen zurückgeht. Sie bildet auch die Grundlage für Varianten wie Zulu, Cutty und Acorn.

Dublin ist eine klassische Pfeifenform, erkennbar an ihrer konischen Form, die sich nach oben hin erweitert und zum Boden hin verjüngt. Sie besitzt Schaft und Mundstück in denselben allgemeinen Maßen wie die zylindrische Billiard; das einzige, was den Unterschied ausmacht, ist die Geometrie des Kopfes. Berichten zufolge gilt sie als eine der ältesten Kopfformen, die aus der Tonpfeifentradition vor der Briar-Ära übernommen wurden, weshalb sie in Formkatalogen meist gleich neben der Billiard genannt wird.

Herkunft des Namens

Auch wenn der Name der Form von der irischen Hauptstadt zu stammen scheint, ist unklar, wie diese Verbindung zustande kam; Formführer sind sich darin einig, dass es keine befriedigende Erklärung für die Herkunft des Namens gibt. Eine häufig genannte Vermutung bringt das Wort dem irischen dúidín nahe. Dúidín ist die Verkleinerungsform des Wortes dúd, das "Pfeife" bedeutet, und bezeichnet die kurze Tonpfeife; diese Ähnlichkeit ist jedoch nur eine lautliche Nähe, es gibt keinen Beleg dafür, dass die Namensgebung tatsächlich hierher zurückgeht. Eine zweite Vermutung besagt, dass der Name nicht auf ein bestimmtes Herstellungszentrum, sondern auf die traditionelle Benennungsgewohnheit der Kataloge des 19. Jahrhunderts zurückgeht. Wie bei den meisten Formnamen gibt es auch hier keine einzige belegte Erklärung; diese Unsicherheit ist Teil des allgemeinen Problems, das im Artikel Klassifizierung der Pfeifenformen behandelt wird.

Form und Gebrauch

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