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Pfeifenmarken

Adam Davidson

Amerikanischer Pfeifenmacher mit Ausbildung im Industriedesign, der sich in South Carolina niederließ und für seine nach ihm benannten runden Formen wie Fig und Amoeba bekannt ist.

Adam Davidson ist ein in den Vereinigten Staaten tätiger Pfeifenmacher, der jährlich nur einige Dutzend Stücke fertigt. Sein Name steht für rundlinige Designs, die das klassische Formenrepertoire neu interpretieren, sowie für sorgfältige Innenarbeit. Seine Pfeifen werden einzeln von Hand geformt und sind eher eine Signatur als ein Markenname.

Vom Design zur Werkbank

Davidson wuchs in Monticello, Indiana, auf; sein Interesse an Pfeifen geht auf seine Kindheit zurück, geprägt von alten Schwarzweißfilmen und Antiquitätenschaufenstern. Er studierte Industriedesign an der Purdue University. Diese Ausbildung gilt als der eigentliche Grund für die Art, wie er später das Gleichgewicht zwischen Form und Funktion herstellte. Die Chicagoer Pfeifenmesse, die er nach seinem Abschluss besuchte, war der Wendepunkt, an dem er die Pfeife als Designobjekt zu betrachten begann.

Seine erste Bruyère-Pfeife fertigte er den Aufzeichnungen zufolge 2005: ein gebogener Dublin mit einem dreiknotigen Bambusschaft und einem handgeschnittenen Mundstück. In derselben Zeit kreuzte sich sein Weg mit Todd Johnson, der damals einen Assistenten für die Medici-Linie suchte. Daraufhin zog er nach Myrtle Beach, South Carolina; dort lernte er bei Johnson das Pfeifenmachen und beschäftigte sich zugleich mit der Bewertung und Reparatur von Estate-Pfeifen (gebrauchten Pfeifen). Innerhalb weniger Jahre übernahm er, so wird berichtet, die Verantwortung für diesen Bereich und wurde zusätzlich für die Aufarbeitung von Estate-Pfeifen bekannt.

Material und Fertigung

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Quelle: Pipedia, bearbeitet unter der Lizenz CC BY-SA.