Pfeifenmarken
DePrey
Kurzlebige Werkstatt des amerikanischen Meisters R. James DePrey, der in der zweiten Hälfte der 1980er Jahre in Fort Kent im Norden Maines von Hand Freehand-Pfeifen fertigte.
DePrey ist die Einmannwerkbank von R. James DePrey, der im an Kanada grenzenden Ort Fort Kent im Bundesstaat Maine tätig war. Den Aufzeichnungen zufolge begann die Werkstatt Mitte der 1980er Jahre mit der Produktion und schloss 1989 aus gesundheitlichen Gründen des Meisters. Obwohl ihre Lebensdauer auf wenige Jahre beschränkt blieb, zählt der Name DePrey zu den dokumentierten Beispielen jener Bewegung handgefertigter Pfeifen, die sich in jenen Jahren in kleinen amerikanischen Städten ausbreitete.
Die Werkbank in Fort Kent
DePrey machte die Pfeifenherstellung nie zu einem Vollzeitberuf; sie blieb eine Beschäftigung neben einer anderen Einkommensquelle. Die elektrische Ausstattung der Werkstatt bestand lediglich aus einer Bohrbank und einer Schleifbank. Da mit Ausnahme der Kanal- und Kammerbohrungen sämtliche Formgebung mit Handwerkzeugen erfolgte, gelten alle entstandenen Stücke definitionsgemäß als Freehand. Dennoch soll die Jahresproduktion bei rund 250 Pfeifen gelegen haben – ein hohes Tempo für einen allein arbeitenden Meister, der dem Handwerk nur einen Teil seiner Zeit widmete.
Für die Köpfe wurde Bruyère verwendet. Die Oberflächen wurden glatt poliert oder strukturiert (rustikal) belassen; ein Teil der Stücke wurde gebeizt, ein anderer in der eigenen Holzfarbe belassen. Bei den Mundstücken kamen sowohl Vulkanit als auch Lucite aus der Acrylfamilie zum Einsatz.
Ausbildung und Anerkennung
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Quelle: Pipedia, bearbeitet unter der Lizenz CC BY-SA.