Pfeifenmarken
Erdoğan Ege
Meerschaumschnitzer aus Eskişehir. Begann 1967 im Alter von dreizehn Jahren die Lehre bei Raşit Aktaş, lieferte über viele Jahre geschnitzte Köpfe an Werkstätten und ist für seine figürlichen Arbeiten zu Porträts und Tieren bekannt.
Erdoğan Ege gehört zu den türkischen Pfeifenschnitzern, die Meerschaumblöcke bearbeiten; sein Name erscheint sowohl in seiner Signatur als auch in internationalen Verzeichnissen ohne türkische Sonderzeichen in der Form „Erdogan Ege". Den Aufzeichnungen zufolge trat er 1967 im Alter von dreizehn Jahren als Lehrling in das Handwerk ein und konzentrierte sich auf Porträt- und Tierthemen. Er übte seine Tätigkeit in Eskişehir aus; Geburtsjahr und -ort sind in den Aufzeichnungen nicht verzeichnet.
Lehrzeit und der Nebenher Ausgeübte Zweite Beruf
Den Aufzeichnungen zufolge begann Ege 1967 bei Raşit Aktaş eine fünf Jahre dauernde Lehre. Diese Dauer entspricht der in der Meerschaumschnitzerei von Eskişehir etablierten Lernordnung: Der Stein ist weich, solange er aus der Erde kommt, härtet beim Trocknen aus und wird brüchig; die Hand braucht Jahre, um sich an diese Wandelbarkeit zu gewöhnen. Dass die Lehre mit Zwischenarbeiten wie Grobzurichtung, Bohren und Polieren beginnt, ist in der Region ebenfalls üblich.
Bemerkenswert an Eges Lebenslauf ist, dass die Schnitzerei über viele Jahre nicht die alleinige Einkommensquelle war. Den Aufzeichnungen zufolge arbeitete er an einem Universitätsklinikum in Eskişehir und ging 1999 von dort in den Ruhestand. Bis zu diesem Zeitpunkt blieb die Werkbank ein Nebengewerbe zur bezahlten Arbeit; erst nach der Pensionierung ging er zur Vollzeitproduktion über. Eine solche Ordnung ist in der Region nicht ungewöhnlich, da sich die Kopfschnitzerei für Stückarbeit eignet.
Köpfe Schnitzen und Ausliefern
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Quelle: Pipedia, bearbeitet unter der Lizenz CC BY-SA.