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Pfeifenmarken

Holmgaard (Jens Holmgaard)

Die kurze Geschichte des dänischen Amateurmeisters Jens Holmgaard, der als Nachbar und Freund von Sixten Ivarsson das Pfeifenmachen erlernte, jedoch keine seiner Pfeifen je verkaufte oder prägte.

Holmgaard ist der Name, der den wenigen erhaltenen handgefertigten Pfeifen des Dänen Jens Holmgaard (1937–2004) gegeben wird. Dass der Name wie eine Marke behandelt wird, ist eine nachträglich entstandene Zuschreibung: Holmgaard hat zeitlebens keine einzige Pfeife verkauft und keinen von ihm gefertigten Kopf mit seinem eigenen Namen geprägt. Dennoch reichte die direkte Verbindung, die er zum Gründervater der Dänischen Schule aufbaute, aus, um seinen Namen an die Pfeifengeschichte zu knüpfen.

Vom Lehrerberuf zur Werkbank

Holmgaard soll 1937 in Slagelse auf der Insel Seeland geboren worden sein. Sein Berufsleben verbrachte er als Holzwerklehrer; den Aufzeichnungen zufolge unterrichtete er von 1976 bis 1993 an einer Jugendschule in Stenløse. Als sich sein Interesse an Kunst und Bildhauerei mit seinem Holzwissen verband, war es auch nicht überraschend, dass er sich der Pfeifenherstellung zuwandte.

Entscheidend war jedoch ein nachbarschaftlicher Zufall. Holmgaards Haus und Werkstatt lagen ganz in der Nähe des Arbeitsortes von Sixten Ivarsson, dem als Begründer geltenden Meister der dänischen Pfeifenmacherkunst; überliefert wird, dass er dessen Werkstatt aus dem eigenen Fenster sehen konnte. Die zwischen den beiden Meistern entstandene Freundschaft entwickelte sich für Holmgaard zu einer informellen Lehre.

Die Zeit von 1980 bis 1995

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Quelle: Pipedia, bearbeitet unter der Lizenz CC BY-SA.