Pfeifenmarken
Hynick
Werkstatt des amerikanischen Meisters Tim Hynick im Raum Boston, bekannt für seine dänisch beeinflussten Freiform-Pfeifen und seine eigenwillige geprägte Oberflächenbearbeitung.
Hynick ist der Name der Einzelwerkstatt, die der amerikanische Pfeifenmacher Tim Hynick im Bundesstaat Massachusetts, im weiteren Raum Boston, betreibt. Diese mit Serienfertigung nichts gemein habende Werkstatt zählt zu den handwerklichen Herstellern, die pro Jahr nur eine begrenzte Zahl an Pfeifen liefern. Die Marke hat weniger landesweite Bekanntheit erlangt als vielmehr einen Namen, der unter Sammlern im Umkreis von New England kursiert.
Der Anfang des Weges
In welchem Jahr die Werkstatt gegründet wurde, lässt sich keiner eindeutigen Quelle entnehmen; aus vorhandenen Händler- und Vereinsunterlagen geht hervor, dass Hynick in den 2000er Jahren mit der Produktion begann. Es wird berichtet, dass sich der Meister das Handwerk nicht im Alleingang, sondern an der Werkbank etablierter amerikanischer Pfeifenmacher aneignete. In Händlervorstellungen fallen dabei Namen wie J.M. Boswell und Joe Skoda, der Gründer der Werkstatt Skoda Pipes; da die Angabe auf einer einzigen Händlerquelle beruht, sollte sie mit Vorsicht gelesen werden. Auch Hynick selbst hat die Unterstützung erwähnt, die er in seiner frühen Zeit von anderen Meistern erhielt.
Beim Rohmaterial arbeitet die Werkstatt mit sorgfältig ausgesuchten Bruyère-Stämmen von Zulieferern, an die sich auch andere im oberen Segment tätige amerikanische Pfeifenmacher wenden. In Einzelwerkstätten ist gerade diese Auswahl der eigentliche Faktor, der den Produktionsumfang bestimmt: streng aussortiertes Holz bedeutet wenige, aber gleichbleibend hochwertige Pfeifen.
Formauffassung
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Quelle: Pipedia, bearbeitet unter der Lizenz CC BY-SA.