Pfeifenmarken
Nach Richard Dunhill
Richard Dunhill, Enkel des Firmengründers Alfred Dunhill, gehörte zu den letzten Familienmitgliedern, die jahrzehntelang in der Unternehmensleitung tätig waren. Mit seinem Tod im Jahr 2016 endete auch die unmittelbare Verbindung der namensgebenden Familie zum Unternehmen.
Richard Dunhill war der Enkel des Gründers der Marke Dunhill, Alfred Dunhill, und gehörte zu den letzten Familienmitgliedern, die lange Jahre in der Unternehmensleitung tätig waren. Quellen aus der Gemeinschaft zufolge starb er am 26. August 2016 im Alter von neunundachtzig Jahren. Die Jahre seiner Führungstätigkeit fallen in jene Zeit, in der sich das Unternehmen von einem kleinen Tabakwarengeschäft zu einem multinationalen Luxuskonzern entwickelte.
Die Jahre im Unternehmen
Überlieferungen zufolge trat Richard Dunhill 1948 in das Unternehmen ein; seine Zugehörigkeit dauerte insgesamt achtundsechzig Jahre, davon soll er achtundzwanzig Jahre als Direktor (director) und siebenundzwanzig Jahre als Vorstandsvorsitzender tätig gewesen sein. Aus einem 1907 in der Duke Street in London eröffneten Tabakwarengeschäft hervorgegangen, entwickelte sich Alfred Dunhill Ltd. im Laufe des zwanzigsten Jahrhunderts zu einem Luxuskonzern, der vom Feuerzeug über Lederwaren bis zu Uhren und Konfektionsmode reichte, und ging schließlich in den in der Schweiz ansässigen Richemont-Konzern über. Innerhalb dieses großen Gebildes nahm die Pfeifensparte einen dem Umfang nach kleinen, symbolisch aber prägenden Platz ein. Die von Persönlichkeiten wie Alfreds Bruder Herbert Edward Dunhill begründete familiäre Führungstradition wich in Richards Zeit einer multinationalen Managementstruktur.
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Quelle: Pipedia, bearbeitet unter der Lizenz CC BY-SA.