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Pfeifenmarken

Syring

Die Marke deutscher handgefertigter Pfeifen, die Karl-Heinz Syring in den Pausen seines Beamtenlebens Stück für Stück in seiner kleinen Reparaturwerkstatt in Flensburg schnitzte.

Syring ist die Einzelmarke eines Pfeifenmachers, benannt nach Karl-Heinz Syring, in Flensburg, der Hafenstadt Norddeutschlands an der dänischen Grenze. Die Marke wurde nie zu einer Fabrik, nicht einmal zu einer Werkstatt mit festem Arbeitsplan; ihre Pfeifen entstanden, wenn sich ein Handwerker, dessen eigentlicher Beruf die Reparatur war, in freien Stunden über die Werkbank beugte.

Deshalb wird der Name Syring in der deutschen Pfeifengeschichte nicht mit großen Serien, sondern mit einer bekannten, einzeln von Hand gefertigten Anzahl von Köpfen in Verbindung gebracht.

Vom Polizeidienst zur Werkbank

Den Aufzeichnungen zufolge wurde Syring 1933 in Kiel geboren und trat 1950 in derselben Stadt seinen Dienst als Polizeibeamter an; nach dreiundvierzig Dienstjahren ging er 1993 in den Ruhestand. Sein Interesse an der Pfeife entstand mitten in dieser Berufslaufbahn, zu Beginn der 1960er Jahre. Syring betrieb die Pfeifenmacherei also über den Großteil seines Lebens als Nebenbeschäftigung und konnte erst nach seiner Pensionierung ganz zum Handwerker werden.

Sein Laden in Flensburg war zugleich kleiner Verkaufsraum und Reparaturwerkstatt. Die tägliche Arbeit bestand aus Reparaturen wie Mundstückwechsel, Rissbehebung und allgemeiner Wartung; auch unabhängige Quellen erwähnen Syring vor allem als Flensburger Pfeifenreparateur und -macher. Die von ihm selbst geschnitzten Pfeifen warteten in einer kleinen Abteilung neben dem Tabakregal des Ladens auf Liebhaber. Den Aufzeichnungen zufolge umfasst die Gesamtproduktion mindestens 1.611 Pfeifen, und diese Köpfe verbreiteten sich mit der Zeit auch außerhalb Deutschlands.

Formauffassung und Einflüsse

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Quelle: Pipedia, bearbeitet unter der Lizenz CC BY-SA.