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Pfeifenmarken

Carsten Ringling

Der im Saarland tätige deutsche Pfeifenmacher Carsten Ringling ist bekannt für seine auf höchstens vierzig Stück im Jahr begrenzte Handproduktion, tiefe Sandstrahlungen und nach vorn geneigte, flache Bulldog-Interpretationen.

Carsten Ringling ist ein Pfeifenmacher, der im Südwesten Deutschlands, im Saarland nahe der französischen Grenze, arbeitet. Mit einer auf wenige Dutzend im Jahr begrenzten Produktion ist er dem Umfang nach eine kleine Werkstatt; dennoch haben seine Oberflächenbearbeitung und seine eigenständigen Forminterpretationen dafür gesorgt, dass sein Name auch außerhalb Deutschlands genannt wird.

Berichten zufolge kam Ringling erstmals nicht über die Herstellung, sondern über eine Reparaturarbeit mit Holz in Berührung: Mit etwa zwanzig Jahren überholte er die alten Pfeifen seines Vaters, und aus dieser Beschäftigung entwickelte sich mit der Zeit der Wunsch, eigene Pfeifen zu bauen.

Formsprache und Oberfläche

Ringlings Stil gilt als in den letzten Jahren klarer hervorgetreten und wird meist anhand zweier Elemente beschrieben. Das erste ist seine flache Interpretation der Bulldog-Familie: Der Kopf wird abgesenkt und verbreitert und in den meisten Beispielen leicht nach vorn gegenüber dem Stiel geneigt. Dieselbe Herangehensweise findet sich in freieren Formen bei seinen Freehand-Stücken wieder, deren Maße nicht an eine feste Schablone gebunden sind.

Das zweite Element ist die Oberflächenbehandlung. Der Großteil der Oberflächen des Meisters wird mit einer tiefen, lebhaften Sandstrahlung abgeschlossen; diese Struktur, bei der die Poren der Maserung geöffnet werden, gilt als der Hauptfaktor, der den Eindruck bestimmt, den die Pfeifen in der Hand hinterlassen. Verzierungen sind nahezu inexistent; Horn kommt nur vereinzelt als Akzent zum Einsatz.

Werkstatt und Material

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Quelle: Pipedia, bearbeitet unter der Lizenz CC BY-SA.