ISPEInternational Pipe Encyclopedia

Pfeifenmarken

Windjammer Pipes

Kleine US-Werkstatt von Justin Bain in Philadelphia, die angibt, ihre Pfeifen ohne Drechselbank von Hand zu formen.

Windjammer Pipes ist eine von Justin Bain in der Stadt Philadelphia in den Vereinigten Staaten geführte Ein-Mann-Werkstatt für Bruyère-Pfeifen. Die Marke ist nicht der Name einer Fabrik, sondern einer einzelnen Werkbank; da die Produktion klein gehalten wird, ist nicht zu erwarten, dass zwei Exemplare völlig gleich ausfallen. Fast alles, was über die Werkstatt bekannt ist, stammt von ihrer eigenen, Mitte der 2010er Jahre aktiven Website und aus Verzeichnissen, die US-amerikanische Pfeifenmacher auflisten.

Herstellungsmethode

Das von der Werkstatt selbst hervorgehobene Unterscheidungsmerkmal ist, dass der Bruyère-Klotz bearbeitet wird, ohne an eine Drechselbank gespannt zu werden. Dieser Angabe zufolge werden Kammer und Stiel von Hand geschnitten und von Hand geformt, auch die Bohrungen werden ohne Drechselbank ausgeführt. Die Handbohrung erreicht nicht die maschinelle Präzision der Serienfertigung; im Gegenzug erlaubt sie, für jeden Klotz je nach seiner Maserung und seinen Fehlstellen eine eigene Entscheidung zu treffen. Für die Mundstücke werden angeblich Vulkanit oder eine Acrylart namens Lucite verwendet.

Bei der Fertigstellung werden nach eigenen Angaben natürliche Farbstoffe und reines Carnaubawachs bevorzugt, Fehlstellen im Korpus würden nicht mit Kitt kaschiert, also ohne Füllung (fill) gearbeitet. Zeigt sich im Klotz ein Mangel, der verborgen werden muss, greift man nicht zur Füllung, sondern zur rustikalen Oberflächenbehandlung. Sämtliche dieser Angaben beruhen auf der Selbstauskunft der Werkstatt; sie sind nicht durch eine unabhängige Untersuchung oder ein Expertengutachten geprüft.

Formvorlieben

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Quelle: Pipedia, bearbeitet unter der Lizenz CC BY-SA.