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Pfeifenmarken

Henrik Kroll

Ein deutscher Pfeifenmacher der Gegenwart, der sich das Handwerk autodidaktisch aneignete und Anfang der 2010er Jahre seine Werkstatt gründete; bekannt dafür, alle Mundstücke von Hand zu formen.

Henrik Kroll ist ein zeitgenössischer Pfeifenmacher, der allein in Norddeutschland arbeitet. In seiner Werkstatt gibt es weder Geselle noch Gehilfen; von der Auswahl des Blocks bis zur letzten Politur einer Pfeife stammen alle Arbeitsschritte aus derselben Hand. Das Detail, das den Meister von anderen deutschen Werkstätten unterscheidet, ist vor allem, dass er seine Mundstücke nicht aus vorgefertigten Formteilen, sondern aus vollem Stab fertigt.

Werkstatt und Handwerk

Die Köpfe entstehen aus Platten-Bruyèreblöcken; die Bohrachsen werden nach den eigenen Maßen des Meisters angesetzt. Die Mundstücke wiederum werden aus vollem Stab geschnitten, gefräst und anschließend von Hand fertiggestellt. Nach Krolls eigener Aussage gilt dies für seine gesamte Produktion, von der niedrigsten bis zur höchsten Stufe: Die Pfeifen werden zwischen C* und PK eingestuft, und bei allen ist das Mundstück Handarbeit.

Diese Entscheidung fällt mitten in eine seit Jahren in Deutschland andauernde Definitionsdebatte. Wie das Mundstück gefertigt wird, gilt als eines der handfestesten Kriterien dafür, ob eine Werkstatt tatsächlich von Hand arbeitet oder Fertigteile zusammensetzt; Kroll betont diesen Punkt in seinen Werbetexten daher mit Nachdruck.

Das Erlernen des Handwerks

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Quelle: Pipedia, bearbeitet unter der Lizenz CC BY-SA.