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Pfeifenmarken

Kurusu (Reiichi "Ray" Kurusu)

Der aus Osaka stammende Pfeifenmacher Reiichi Kurusu setzte sich 2011 nach der Begegnung mit Hiroyuki Tokutomi an die Werkbank und wurde für Pfeifen bekannt, die japanische Handwerkskunst mit dänischer Formsprache verbinden.

Kurusu ist die Marke der handgefertigten Pfeifen, die der japanische Pfeifenmacher Reiichi Kurusu unter seinem eigenen Namen herstellt. Der im Westen als "Ray" bekannte Meister wurde 1977 in Osaka geboren und begann sein Handwerk erst mit dreißig Jahren an einer kleinen Werkbank in seiner Heimatstadt. Die Marke ist keine Werkstatt, sondern eine Ein-Mann-Produktion: Die jährliche Stückzahl ist begrenzt, und sowohl Kopf als auch Mundstück jedes Stücks entstehen aus derselben Hand.

Material und Methode

Das für die Köpfe verwendete Bruyère stammt ausschließlich von Wurzelstöcken des italienischen Lieferanten Mimmo Romeo; der Meister betrachtet die Bindung an eine einzige Quelle als den Weg, das Verhalten des Holzes wirklich kennenzulernen. Es werden keine vorgefertigten Mundstückformen verwendet, jedes Mundstück wird aus Stangenmaterial geschnitten und von Hand geformt. Überlieferungen zufolge wird der Rauchkanal für einen angenehmen Zug bewusst weit gehalten; die Angabe, dass dieses Maß 4 Millimeter beträgt, stützt sich auf eine einzelne Händlerquelle. Zweitmaterialien wie Buchsbaum und Bambus finden sich häufig an Schaftringen und Zierelementen.

Der Weg zur Werkbank

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Quelle: Pipedia, bearbeitet unter der Lizenz CC BY-SA.