Pfeifenmarken
Madao 3000
Pseudonym des Pekinger Meisters Wang Tieyuan; ein zeitgenössisches chinesisches Atelier, das eine maßvolle Asymmetrie, inspiriert von klassischer chinesischer Malerei und Dichtung, in die Pfeifenform überträgt.
Madao 3000 ist das Pseudonym, unter dem der Pekinger Pfeifenmeister Wang Tieyuan (王铁原) arbeitet. Der laut Aufzeichnungen 1987 geborene Meister kam nach einer Ausbildung im Ingenieurwesen zur Pfeifenherstellung. In seinen Pfeifen stehen die Linienführung der Generation, die auf die skandinavische Formsprache des zwanzigsten Jahrhunderts folgte, und der Blick klassischer chinesischer Malerei und Dichtung nebeneinander. Was Tieyuan auszeichnet, ist die maßvolle Asymmetrie.
Atelier und Repertoire
Tieyuan ist ein Meister, der von der Pfeifenherstellung lebt; das erfordert, dass er einen Teil seiner Produktion etablierten Formen widmet. Unter den Käufern in China sind die dänisch anmutenden Dublin-, Acorn-, Apple- und Brandy-Varianten am meisten gefragt; sie gelten als zeitgenössische Interpretationen der Tradition der dänischen Schule. Diese gleichmäßig laufende Arbeit lässt dem Meister Raum, seinem eigenen Interesse nachzugehen.
Bei den Oberflächenbehandlungen steht Schlichtheit im Vordergrund. Bei glatten Pfeifen wird ein hell getöntes natürliches Finish bevorzugt, bei Sandstrahlungen Bordeaux, Kakao oder Schwarz; kontrastreiche Bemalung und Verzierungen, die von der Form ablenken, werden nicht verwendet. Wenn ringartige Mundstück- oder Sattelaccessoires verwendet werden, dienen sie nicht der Dekoration, sondern werden als blickfangender Akzent gesetzt. Bei Mundstücken ist Ebonit verbreitet.
Verständnis von Asymmetrie
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Quelle: Pipedia, bearbeitet unter der Lizenz CC BY-SA.