Pfeifenmarken
Nils Thomsen Pipes
Werkstatt und Laden des Berliner Pfeifenmachers Nils Thomsen, der einen Weg von der ostdeutschen Armee über das Baugewerbe bis zur Pfeifenwerkbank zurücklegte.
Nils Thomsen Pipes ist die Werkstatt und der dazugehörige Laden des deutschen Pfeifenmachers Nils Thomsen, der im Berliner Bezirk Treptow arbeitet. Sie gilt als eine der wenigen Adressen der Stadt, die sich auf Pfeifen, Pfeifentabak und Pfeifenzubehör konzentrieren; ihre eigentliche Bekanntheit in der Gemeinschaft verdankt sie jedoch den handgefertigten Briar-Pfeifen, die von Thomsens Werkbank kommen.
Dass der Markenname direkt den Namen des Gründers trägt, zeigt, dass es sich eher um eine an einen einzelnen Meister gebundene Werkstatt als um einen firmenmäßigen Hersteller handelt. Dass Werkbank und Schaufenster unter demselben Dach vereint sind, hat die Werkstatt mit der Zeit zu einem Treffpunkt für Pfeifenliebhaber der Stadt gemacht.
Werkstatt und Produktion
In der Werkstatt läuft die Arbeit nicht nach Serienformen, sondern Stück für Stück: Jede Pfeife wird einzeln geformt, weshalb selbst unter demselben Modellnamen keine zwei identischen Köpfe entstehen. Der wichtigste Rohstoff ist Briar-Wurzelholz. Nach verbreiteter Auffassung in der Gemeinschaft nehmen in Thomsens Arbeiten neben klassischen runden Linien auch scharfkantige, mit Flächen geschnittene Körper einen deutlichen Platz ein; diese Haltung steht der freien Gestaltungsauffassung der Freihand-Tradition nahe. Zum Vergleich: Während der andere bekannte Name der Berliner Pfeifenproduktion, Design Berlin, im Fabrikmaßstab arbeitet, ist die Produktion hier vollständig Werkbankarbeit.
Stellung im Berliner Pfeifenumfeld
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Quelle: Pipedia, bearbeitet unter der Lizenz CC BY-SA.