Pfeifenmarken
Pibe-Dan
Pibe-Dan, 1943 in Kopenhagen eröffnet und bis 1991 in Betrieb, ist ein Laden und eine Marke, bekannt für ihre eigene Shape-Reformed-Serie, die die meisten dänischen Pfeifenmacher der Nachkriegszeit in ihr Schaufenster brachte.
Pibe-Dan ist ein Laden, der in den Kriegsjahren in Kopenhagen eröffnet wurde und fast ein halbes Jahrhundert lang Bestand hatte; er ließ sowohl unter eigenem Namen Pfeifen fertigen als auch die Arbeiten unabhängiger dänischer Meister ins Schaufenster stellen. Der Name geht auf den Gründer zurück: Da H. Dan-Christensen in der Branche mit dem Spitznamen „Pibe-Dan“ bekannt war, setzte sich dieser Name auch für den Betrieb durch. Das Gründungsdatum ist Mai 1943, das Schließungsdatum 1991.
In der Zwischenzeit galt der Laden für Sammler, die auf der Suche nach dänischer Handarbeitspfeife waren, als eine der wichtigsten Adressen der Stadt.
Die Shape-Reformed-Serie
Pibe-Dan war nicht nur ein Geschäft, das Pfeifen anderer verkaufte; es ließ auch Pfeifen unter eigenem Namen fertigen. Die bekannteste davon ist die Serie namens Dan Shape-Reformed. Der Name besagt, dass eine traditionelle Form neu aufgegriffen wurde: Der Kopf dieser Pfeifen ist deutlich länger und steiler als gewöhnlich, das heißt, er nähert sich der als „Stack“ bezeichneten hochköpfigen Anordnung. Für die Köpfe wird angegeben, dass Bruyèreholz (Briar) korsischer Herkunft verwendet wurde. Der Betrieb bewarb diesen hohen Kopf als technischen Vorteil und behauptete, er kühle den Zug und mindere die Feuchtigkeit; diese Behauptung entstammt der Katalogsprache jener Zeit und beruht nicht auf einer unabhängigen Messung. Unter Shape-Reformed liefen Unterlinien wie Danois, Standard, Champion und Half Chimney.
Der erste Katalog des Betriebs erschien Ende der 1950er-Jahre und wurde, da der Großteil der Kundschaft im Ausland saß, auf Englisch verfasst; denselben Weg hatte auch W.Ø. Larsen eingeschlagen. In den Katalogen wurden auch Pfeifen von Serienherstellern wie Stanwell und Kriswill zum Verkauf angeboten.
Das Schaufenster der Meister
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Quelle: Pipedia, bearbeitet unter der Lizenz CC BY-SA.