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Pfeifenmarken

Holbek

Die Pfeifen des dänischen Meisters Gert Holbek, die seinen eigenen Namen tragen; repräsentieren einen Signaturstil, der sich völlig von jeglichem Schmuck freigehalten hat und für seine schlanken, hohen Köpfe bekannt ist.

Holbek ist der Name für die Pfeifenproduktion, die der dänische Meister Gert Holbek (1928-2022) fast fünfzig Jahre lang allein betrieb. Innerhalb der sich rund um Kopenhagen formierenden Generation der dänischen Schule gilt Holbek als eine der Personen, die am längsten an der Werkbank blieben. Da seine Jahresproduktion jedoch nie über den Werkstattmaßstab hinausging, ist sein Name unter dänischen Pfeifenrauchern weniger bekannt als unter Sammlern im Ausland.

Werkstattjahre und die Verbindung zu Pibe-Dan

Sein Einstieg ins Handwerk erfolgte 1953 in der Werkstatt von Poul Rasmussen. Das dort verbrachte Jahr verging überwiegend am Reparaturtisch, und seiner eigenen Darstellung nach gingen über zehntausend Pfeifen durch seine Hände. 1954 gründete er seine eigene Werkbank und signierte fortan alle seine Arbeiten mit seinem eigenen Namen. Das einzige sichtbare Überbleibsel aus den Rasmussen-Jahren ist, dass die Köpfe schmaler und höher gehalten werden als üblich.

Lange Zeit stellte er jährlich rund zweihundert Pfeifen her; fast alle davon wurden über Pibe-Dan in Kopenhagen vertrieben. Die in den 1960er Jahren auf Englisch veröffentlichten Kataloge des Geschäfts sorgten dafür, dass der Name Holbek auch außerhalb Europas, in Japan und den USA, bekannt wurde; bis zur Schließung 1991 fand ein Teil der vom Meister entworfenen Formen einen festen Platz im Sortiment des Geschäfts. Den Aufzeichnungen zufolge ist auch der als „Chimney" bezeichnete, ungewöhnlich hohe Kopftyp das Ergebnis einer gemeinsamen Suche mit dem Ladeninhaber. Ebenfalls den Aufzeichnungen zufolge wurden sämtliche während seiner Laufbahn hergestellten Pfeifen einzeln dokumentiert und blieben insgesamt bei gut sechstausendsechshundert Stück.

Formverständnis

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Quelle: Pipedia, bearbeitet unter der Lizenz CC BY-SA.