ISPEInternational Pipe Encyclopedia

Pfeifenmarken

Robert Mewis

Ein Architekt und Pfeifenmeister, der die Oldenburger Werkstatt von Hasso Baudis übernahm und in den 1980er Jahren eine kurze Phase der deutschen Handpfeifenszene prägte.

Robert Mewis ist ein Meister, der in den 1980er Jahren in Deutschland handgefertigte Pfeifen herstellte, hauptberuflich jedoch Architekt war. Sein Name wird meist zusammen mit Hasso Baudis genannt, der ihm das Handwerk beibrachte: Als Baudis den Pfeifenbau aufgab, ging die Oldenburger Werkstatt an Mewis über, wodurch in der deutschen Pfeifenszene eine kurze, aber bemerkenswerte Phase von wenigen Jahren begann. In Verzeichnissen wird der Meister selbst mit Bremen in Verbindung gebracht.

Der Übergang der Werkstatt

Mewis lernte den Pfeifenbau in einer wenige Monate dauernden, informellen Unterweisung bei Baudis. Als sich Baudis um 1983 vom Geschäft zurückzog und zur Architektur zurückkehrte, überließ er ihm die Werkstatt. Ab diesem Zeitpunkt begann Mewis, unter eigenem Namen zu produzieren. Es wird berichtet, dass er die handwerkliche Seite der Arbeit schnell erfasste und in der Pfeifenszene jener Zeit bereits davon die Rede war, er werde künftig zu den besten Namen Deutschlands zählen.

Mewis, der zu einem bekannten Namen der deutschen Handpfeifenszene wurde, stellte 1988 die Produktion ein. Als Grund für den Rückzug wird die Schwierigkeit angeführt, von diesem Handwerk zu leben und eine Familie zu ernähren. Wie schon sein Lehrmeister kehrte auch er zur Architektur zurück. In den folgenden Jahren kursierten zwar gelegentlich Gerüchte, er fertige noch vereinzelt Pfeifen, doch diese wurden nicht bestätigt; Ende 2003 soll er einem Sammler, der ihn erreichte, gesagt haben, er verfüge über keine Werkstatt mehr, in der er arbeiten könne, denke aber vielleicht eines Tages doch an eine Rückkehr zu dem Handwerk.

Form und Verarbeitung der Pfeifen

Der Rest des Artikels Steht in der App

Die vollständige ISPE öffnet sich mit deinem IPC-Konto.

In der App öffnen

Verwandte Artikel

Zuletzt aktualisiert:

Quelle: Pipedia, bearbeitet unter der Lizenz CC BY-SA.