Pfeifenmarken
S. Bang
1968 in Kopenhagen eröffnete dänische Pfeifenwerkstatt, die zwar den Namen ihres Gründers trägt, ihren Ruf aber zwei Meistern verdankt, und 2019 schloss.
S. Bang ist eine 1968 in Kopenhagen eröffnete und 2019 geschlossene dänische Pfeifenwerkstatt. Die Marke trägt den Namen ihres Gründers Svend Bang; ihren heutigen Ruf verdankt die Werkstatt jedoch Per Hansen und Ulf Noltensmeier, die fast ein halbes Jahrhundert lang dieselbe Werkbank teilten. Die Entscheidung, nur wenige Pfeifen pro Jahr zu fertigen und jeder die nötige Zeit zu widmen, machte S. Bang zu einer der wenigen Werkstätten, die in der Tradition der dänischen Schule als deren Spitze gelten.
Von der Tabaktheke zur Pfeifenwerkbank
Svend Bangs Beruf war nicht die Schnitzkunst, sondern der Tabakhandel. In den Jahren, in denen er beim traditionsreichen Tabakhändler W. Ø. Larsen im Zentrum Kopenhagens arbeitete, erwarb er Kenntnisse über Mischungen und übernahm auch Verantwortung beim Aufbau einer dem Laden angegliederten Pfeifenwerkstatt. Diese Erfahrung bot ihm, als er 1968 sein eigenes Geschäft eröffnete, ein fertiges Konzept: vorne der Verkaufsraum, hinten ein Arbeitsraum. Im Arbeitsraum wurden anfangs nur Reparaturen ausgeführt, doch Bang wollte Pfeifen, die seinen eigenen Namen trugen. Dafür stellte er nacheinander mehrere Meister ein; da die meisten von ihnen nach kurzer Zeit wieder gingen, kam die Belegschaft nie zur Ruhe. Zu den in den Aufzeichnungen genannten Namen zählen Peter Rafn und Ivan Holst Nielsen.
Hansen und Noltensmeier
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Quelle: Pipedia, bearbeitet unter der Lizenz CC BY-SA.