Pfeifenmarken
Soborg
Seitenstempel, der in der Werkstatt von Søren Refbjerg Rasmussen in Søborg verwendet wurde; bekannt für meist von Mitarbeitern fertiggestellte Pfeifen mit Plateau-Kopf und kurzem Sattel.
Soborg ist einer der Seitenstempel, die in der Werkstatt des dänischen Meisters Søren Refbjerg Rasmussen verwendet wurden. Der Name stammt vom Standort der Werkstatt: Søborg ist ein Vorort innerhalb der Gemeinde Gladsaxe, etwa zehn Kilometer nordwestlich von Kopenhagen. Diese Pfeifen, deren Kopfoberseite meist unbearbeitet gelassen und deren Sattel ungewöhnlich kurz gehalten wurde, zählten lange zu den Stücken, deren Herkunft ungeklärt blieb, da sie keinen Herstellernamen trugen.
Ein Nebenname Innerhalb der Werkstatt
Rasmussen wurde 1943 geboren und begann sein Handwerk hauptberuflich mit dem 1969 gegründeten Unternehmen. Die Werkstatt wuchs in den 1970er Jahren zu einem Betrieb mit acht bis zwölf Handwerkern; die daraus hervorgehenden halbfreien Formen wurden überwiegend unter dem Vornamen des Meisters, dem Stempel Søren, verkauft. Soborg ist einer der Namen, die neben dieser Hauptproduktion verwendet wurden. Zu Rasmussens späteren, allein unter seinem eigenen Nachnamen geführten Arbeiten siehe den Artikel Refbjerg; auch die von Hand geschnitzte Serie Danbark geht auf dieselbe Werkstatt zurück, ob dieser Name jedoch im selben Sinn wie Soborg als Seitenstempel zu werten ist, ist den Quellen zufolge unklar.
Datierung und Zuschreibung
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Quelle: Pipedia, bearbeitet unter der Lizenz CC BY-SA.