ISPEInternational Pipe Encyclopedia

Pfeifenmarken

Tine Pipes

Die persönliche Pfeifensignatur des österreichischen Architekten Martin „Tine“ Steinthaler mit Sitz in Klagenfurt; eine designorientierte Kleinproduktion, die 1999 in der Werkstatt von Peter Matzhold begann.

Tine Pipes ist der Name, unter dem der in Klagenfurt im Süden Österreichs lebende Architekt Martin Steinthaler seine selbst gefertigten Pfeifen führt. Der Name geht auf den Spitznamen „Tine“ zurück, unter dem der Meister in der Community bekannt ist. Dahinter steht weder eine eingetragene Marke noch ein regelmäßig arbeitendes Unternehmen: Es handelt sich um eine zahlenmäßig begrenzte, als Fortsetzung eines beruflichen Gestaltungsinteresses betriebene persönliche Produktionslinie.

Von der Architektur an die Werkbank

Steinthalers erste Begegnung mit der Pfeife reicht in den Dezember 1997 zurück; eigene Versuche, selbst Pfeifen zu fertigen, beginnen erst im April 1999. Die Verbindung zwischen diesen beiden Zeitpunkten stellt Peter Matzhold her, einer der bekannten Meister der Region Kärnten. Was die beiden zunächst zusammenbrachte, war nicht die Pfeife, sondern die Gestaltung von Matzholds Internetseite. Aus der so begonnenen Geschäftsbeziehung wurde rasch eine Freundschaft, wodurch Steinthaler Zugang zur Werkbank und zum Werkzeug eines erfahrenen Meisters erhielt.

Die ersten Tine-Pfeifen wurden in dieser Werkstatt unter Matzholds Aufsicht geformt. Ausschlaggebend war also keine formale Ausbildung, sondern die direkt an der Seite eines Meisters verbrachte Zeit — eine in der kleinteiligen österreichischen Pfeifenfertigung häufig anzutreffende Form der Weitergabe. Die Beziehung zwischen den beiden wird in der Community mitunter auch als Meister-Schüler-Verhältnis bezeichnet.

Formauffassung

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Quelle: Pipedia, bearbeitet unter der Lizenz CC BY-SA.