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Rohstoffe

Zapfendrehen (Turning Tenons)

Das Drehen des Zapfens, der das Mundstück im Schaft verankert; Maßtoleranz, Schneidenschärfe und Passgenauigkeit machen dies zur fehlerempfindlichsten Phase des Pfeifenbaus.

Zapfendrehen (turning tenons) bezeichnet das Abdrehen des zylindrischen Vorsprungs am Ende des Mundstücks (stem) auf den Durchmesser, mit dem er in die im Schaft eingearbeitete Aufnahme (mortise) passt. Dies ist die einzige Fläche, die die beiden Teile der fertigen Pfeife miteinander verbindet; daher gilt sie als die fehlerempfindlichste Phase des Pfeifenbaus. Schon eine Abweichung von einem hundertstel Zoll im Zapfendurchmesser verändert, ob die Passung locker oder stramm ausfällt. Zur Einordnung im Gesamtablauf siehe den Artikel Wie eine Pfeife gebaut wird.

Toleranz und Maschine

Dieses Maß lässt sich nicht mit der Skala einer Holzdrehbank einhalten; die Arbeit erfolgt meist an einer Metalldrehbank. Der Vorteil der Metalldrehbank liegt weniger in der Genauigkeit als in der Wiederholbarkeit: Ein mit derselben Einstellung bearbeitetes zweites Werkstück hält das Maß des ersten. Die in kleinen Werkstätten verbreitete Taig Micro Lathe II wird in Hersteller- und Händlerunterlagen mit einer Arbeitsgenauigkeit in der Größenordnung von 0,0005 Zoll angegeben. Da dieselbe Maschine im Betrieb auch für das Bohren auf der Drehbank genutzt wird, werden Aufnahme und Zapfen meist auf derselben Maschine und mit demselben Achsverständnis vorbereitet.

Das Maß Bestimmt die Aufnahme

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Quelle: Pipedia, bearbeitet unter der Lizenz CC BY-SA.