Tabake
Dunhill Cigars: der Zigarrenzweig einer Pfeifenmarke
Die Verbindung des Londoner Hauses Alfred Dunhill zur kubanischen Zigarre reicht bis an den Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts zurück. Die eigene Zigarrenserie unter dem Namen des Hauses erschien jedoch erst Mitte der 1980er Jahre und wurde nach nicht einmal zehn Jahren wieder eingestellt.
Dunhill Cigars bezeichnet den Zigarrenzweig des Londoner Hauses Alfred Dunhill, das für Pfeifen und Pfeifentabak bekannt ist. Die Verbindung des Hauses zur Havanna-Zigarre reicht bis an den Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts zurück, doch eine Zigarre, die unmittelbar den Namen „Dunhill" trug, kam erst Mitte der 1980er Jahre ins Regal und verschwand nach nicht einmal zehn Jahren wieder aus der Geschichte. Die Markenrechte im Tabakbereich liegen heute bei einer anderen Unternehmensgruppe.
Die Frühe Verbindung zu Havanna
Der Tabakladen, den Alfred Dunhill 1907 in London in der Duke Street eröffnete, wurde binnen kurzer Zeit durch seine eigenen Mischungen und die Pfeifen mit dem weißen Punkt bekannt. Auf der Zigarrenseite bestand die Rolle des Hauses lange nicht darin, selbst zu produzieren, sondern auszuwählen: Vor der kubanischen Revolution wurden mit zahlreichen Havanna-Fabriken Vertriebsverträge geschlossen, und Formate, die ausschließlich an Dunhill-Theken erhältlich waren, wurden unter dem Namen „Selección Suprema" verkauft. In Markenchroniken wird auch wiederholt erwähnt, dass König Georg VI. und Winston Churchill zu den Kunden zählten – ein Detail, das dem Ansehen des Ladens zusätzlichen Glanz verlieh.
Drei Exklusivmarken nach der Revolution
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Quelle: Pipedia, bearbeitet unter der Lizenz CC BY-SA.