ISPEInternational Pipe Encyclopedia

Geschichte und Kultur

Hiroyuki Tokutomis Formensprache

Hiroyuki Tokutomi verband die Maßdisziplin der dänischen Schule mit japanischen ästhetischen Maßstäben und schuf eine Formensprache, die bewusst mit der Symmetrieerwartung der Briarpfeife bricht. Dieser Artikel behandelt sein Formverständnis, seine Biografie und seine Stempel.

Hiroyuki Tokutomis Formensprache ist das meistdiskutierte Beispiel dafür, wie ein europäisch geprägtes Handwerk in der Pfeifenwelt nach japanischen ästhetischen Maßstäben neu aufgebaut wurde. Der 1948 geborene Meister arbeitete in seiner kleinen Werkstatt in Maebashi; sein Name wurde Anfang der 2000er Jahre in Sammlerkreisen außerhalb Japans bekannt, und er starb am 28. Januar 2025 im Alter von sechsundsiebzig Jahren.

Von Maebashi nach Dänemark

Tokutomi, der schon als Kind mit der Holzschnitzerei begann, reiste 1976 über die Sowjetunion mit der Transsibirischen Eisenbahn nach Dänemark und arbeitete bei Sixten Ivarsson. Die Quellen geben diese Zeit als 1976-77 an; über die Dauer seines Aufenthalts bei ihm herrscht jedoch Uneinigkeit. So wurde er einer der wenigen, die direkt bei dem Meister lernten, der das Formverständnis der dänischen Schule begründete; im selben Kreis werden Lars Ivarsson, Bo Nordh und Jess Chonowitsch genannt.

In den 1980er und 1990er Jahren, als die Pfeifenherstellung keinen Lebensunterhalt sicherte, arbeitete er weiter mit Elfenbein: Er fertigte kleine Netsuke-Figuren und Stücke mit buddhistischen Motiven, von denen ein Teil in Museumsausstellungen in Japan gezeigt wurde. 2012 wurde eine Familienwerkstatt unter dem Namen Tokutomi Pipe Co. gegründet; auch seine Frau Kazue (gestorben 2019) und seine Tochter Yuki waren an der Produktion beteiligt.

Die Asymmetrie Wird zum Maßstab

Der Rest des Artikels Steht in der App

Die vollständige ISPE öffnet sich mit deinem IPC-Konto.

In der App öffnen

Verwandte Artikel

Zuletzt aktualisiert:

Quelle: Pipedia, bearbeitet unter der Lizenz CC BY-SA.