Geschichte und Kultur
Barney Suzuki
Leben und Wirken von Barnabas T. Suzuki, dem Sammler, Forscher und Klubfunktionär, der die japanische Pfeifenwelt mit der internationalen Gemeinschaft verband.
Barney Suzuki ist der sichtbarste Name für die Verbindung, die die japanischen Pfeifenkreise mit der internationalen Gemeinschaft aufgebaut haben. Barnabas T. Suzuki wurde den Aufzeichnungen zufolge 1938 auf der im Norden des Landes gelegenen Insel Hokkaido geboren. Seinen christlichen Vornamen verdankt er der Familiengeschichte: Sein Großvater war ein japanischer Missionar, der im Auftrag der englischen Kirche tätig war.
Dieselbe Herkunft erklärt auch seine Englischkenntnisse, die die Grundlage all seiner späteren Auslandskontakte bildeten. Sammlertum, Tabakgeschichtsforschung und Klubfunktionärstätigkeit haben seinen Namen gleich in drei Bereichen bekannt gemacht.
Berufsleben und Begegnung mit der Pfeife
Seine Ausbildung schloss er an der 1913 von den Jesuiten in Tokio gegründeten Sophia-Universität im Bereich Internationale Beziehungen und Auslandsstudien ab. Seinen Beruf begann er den Aufzeichnungen zufolge bei Japans erstem Halbleiterhersteller; seine eigentliche Aufgabe dort war der Aufbau der Außenhandelsabteilung. Dass er ab den 1960er Jahren ständig zwischen Europa und Amerika unterwegs war, ist eine Folge dieser Tätigkeit. 1975 verließ er das Unternehmen und gründete sein eigenes Exportgeschäft; er brachte japanische Halbleiter und elektronische Bauteile zunächst auf den schwedischen, dann auf den nordamerikanischen Markt.
Auch die Pfeife entstand aus diesen Geschäftsreisen heraus. Der Überlieferung nach traf er 1965 bei einer Besprechung in Schweden auf einen pfeiferauchenden Chefingenieur; auf dem Rückweg kaufte er am Flughafen Kopenhagen zusammen mit Tabak einige Stanwell-Pfeifen und rauchte die erste davon noch im Flugzeug. Das erste Geschenk, das ihm seine 1967 geheiratete Frau Tamiko machte, war eine Savinelli Oom Paul; in derselben Zeit wurde er Mitglied des Klubs der japanischen Pfeifenraucher in Ginza.
Seine eigentliche Bekanntschaft mit skandinavischer Handwerkskunst machte er ebenfalls in Kopenhagen, bei Pipe-Dan. Der englischsprachige Katalog des Geschäfts ermöglichte ihm, die dänischen Meister jener Zeit aus der Nähe zu verfolgen. Die Arbeiten des Chefdesigners Gert Holbek rückten dabei in den Mittelpunkt seines Interesses, und Suzuki sammelte über Jahre hinweg mit Holbeks Signatur versehene Stücke.
Klubs und Internationale Aufgaben
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Quelle: Pipedia, bearbeitet unter der Lizenz CC BY-SA.