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Pfeifenmarken

Alinetu

Von Daniele Carbini allein gefertigte italienische Pfeifenmarke aus der Gallura-Region Sardiniens, bekannt für Leichtigkeit und schlichte Linien.

Alinetu ist die von Daniele Carbini allein geführte Pfeifenwerkstatt in Tempio Pausania, einer Ortschaft in der Gallura-Region auf der italienischen Insel Sardinien. Der Markenname stammt aus der Gegend Alinetu in Gallura, mit der die Familienwurzeln Carbinis verbunden sind; in den Quellen wird sie mal als Berg in der Umgebung von Aggius, mal als Siedlung innerhalb der Grenzen von Bortigiadas bezeichnet.

Dieselbe Region gehört zu den natürlichen Verbreitungsgebieten der für die Pfeifenherstellung verwendeten Heidewurzel; der Name trägt somit sowohl ein Zugehörigkeits- als auch ein Rohstoffzeichen.

Werkstatt und Produktion

Der 1972 geborene Carbini begann laut Aufzeichnungen nach einer rund zehnjährigen Vorbereitungs- und Lesephase im Jahr 2017 mit der Pfeifenherstellung und eröffnete im selben Jahr seine Werkstatt in Tempio Pausania. Die Produktion erfolgt vollständig in Handarbeit und im kleinen Maßstab: Veröffentlichten Angaben zufolge entstehen jährlich zwischen vierzig und fünfzig Pfeifen. Bei diesem Umfang kann jeder Rohling einzeln ausgewählt und geformt werden; feste Gussformen oder ein starrer Modellkatalog kommen nicht zum Einsatz.

Das verwendete Briar stammt zum einen aus vor Ort in Gallura ausgewähltem Holz, zum anderen von der Zulieferung des Meisters Mimmo Romeo; die auf diesem zweiten Weg bezogenen Wurzelstöcke sollen mindestens ein, oft auch zwei bis drei Jahre gelagert worden sein. Die Mundstücke werden nicht als fertige Teile bezogen, sondern aus Ebonit-, Cumberland- und Metacrylat-Stäben gedreht. Für die Übergänge zwischen Mundstück und Korpus kommen Ringe aus Horn, Hartholz, Knochen oder Acryl zum Einsatz. Diese Entscheidungen rücken die Werkstatt im Hinblick auf die Mundstückmaterialien nahe an die klassische italienische Schule.

Formensprache

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Quelle: Pipedia, bearbeitet unter der Lizenz CC BY-SA.