Pfeifenmarken
Crable: ein Autodidaktischer Pfeifenmacher auf Hawaii
Die von Joseph M. Crable auf Hawaiis Big Island gegründete, aus Büchern erlernte kleine Pfeifenwerkstatt, die Anfang der 2000er Jahre bekannt wurde und später eine Zeit lang pausierte.
Crable ist der Name der kleinen Pfeifenwerkstatt, die der Amerikaner Joseph M. Crable in Kealakekua auf Hawaiis Big Island gegründet hat. Crable, hauptberuflich Feuerwehrmann, erlernte das Pfeifenhandwerk bei keinem Meister, sondern ausschließlich aus Büchern und durch Versuch und Irrtum. Damit ist die Marke ein typisches Beispiel für die kleinen Ein-Mann-Werkstätten, die sich Anfang der 2000er Jahre in der amerikanischen Szene vermehrten.
Ein aus Büchern Erlerntes Handwerk
Den Aufzeichnungen zufolge unternahm Crable seinen ersten Pfeifenversuch um 1998–1999 und war mit dem Ergebnis unzufrieden. Da es auf der Insel keine Werkstatt gab, in der er als Lehrling hätte einsteigen können, bestellte er den unter damaligen Amateuren verbreiteten Ratgeber Pimo's Guide to Pipe-Crafting at Home und erarbeitete sich die Grundschritte der Pfeifenherstellung anhand dieses Buches. Da seine erste zum Verkauf angebotene Pfeife im Jahr 2000 erschien, lag zwischen erstem Versuch und Produkt ein Zeitraum von etwa zwei Jahren.
Formsprache und Zusammenarbeit
Crables Name wird mit großvolumigen Pfeifen aus der Volcano-Familie sowie mit der von ihm selbst benannten Form „Medieval Jawbreaker" in Verbindung gebracht. Beide Typen sind für ihre großen Maße bekannt; Größe und Gewicht erwecken eher den Eindruck von Vitrinenstücken als von Alltagspfeifen. Bei einigen Exemplaren übernahm der amerikanische Meister Trevor Talbert die Sandstrahlung. Crable eröffnete zudem im Herzen der Kona-Kaffeeregion einen kleinen, nach seinem Wohnort benannten Laden namens Kealakekua Pipe Shoppe, in dem neben Pfeifen auch Kaffee angeboten wurde.
Pause und Rückkehr
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Quelle: Pipedia, bearbeitet unter der Lizenz CC BY-SA.