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Pfeifenmarken

Brian Doran

Ein amerikanischer Pfeifenmeister, der den Aufzeichnungen zufolge seit 2012 allein in West Virginia arbeitet; bekannt für robuste, alltagstaugliche Poker- und Billiard-Formen sowie neben Briar auch für die Verarbeitung von Moorooreiche.

Brian Doran ist ein in den Vereinigten Staaten allein arbeitender Pfeifenmeister. Den Aufzeichnungen der Gemeinschaft zufolge nahm er die Produktion 2012 auf, und seine Werkstatt befindet sich in der Stadt Wheeling in West Virginia; beide Angaben stützen sich nicht auf ein Primärdokument, sondern auf von der Pfeifengemeinschaft zusammengetragene sekundäre Berichte.

Dorans Arbeit ist eher ein Beispiel für kleinteilige, von einer einzigen Person am Werktisch geführte Produktion als für die Katalogordnung großer Werkstätten: Statt einer festen Modellreihe entstehen einzelne Stücke, die sich nach dem jeweils vorhandenen Block richten.

Formauffassung

Die unter Dorans Namen bekannten Pfeifen zeichnen sich durch zurückhaltendes Auftreten und dickwandige Korpusse aus. Der Poker, insbesondere seine kurzstieligen Varianten (Nosewarmer), gilt als die vom Meister am häufigsten wiederholte Form; die flache, auf dem Tisch stehende Bauweise wird sowohl als robust als auch als praktisch geschätzt, weshalb diese Vorliebe kaum überrascht. Auch der klassische Billiard findet sich regelmäßig im Repertoire; zudem wird berichtet, dass Varianten des runden Bing-Kopfes zu den Formen zählen, denen sich der Meister häufig zuwendet. Bei der Oberflächenbehandlung greift er oft zur Rustikation, dem Verfahren, das dem Korpus eine gerillte, raue Struktur verleiht; diese Textur verändert nicht nur den Griff, sondern erlaubt es auch, die Oberfläche von Blöcken mit fehlerhafter Maserung zu nutzen. In Restaurierungsberichten werden ungewöhnliche Rustikationsspuren am Mundstückrand als eines der handwerklichen Erkennungszeichen des Meisters genannt.

Material

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Quelle: Pipedia, bearbeitet unter der Lizenz CC BY-SA.