Pfeifenmarken
Block Pipes: eine Kurzlebige Amerikanische Werkstatt Ohne Drehbank
Eine kleine, von Jonathan Block Anfang der 2000er-Jahre in seiner eigenen Garage in den USA betriebene Pfeifenwerkstatt, die ohne Drehbank arbeitete, mit Handschleifpapier formte und im Sommer 2003 endete.
Block Pipes ist der Name der kleinen Pfeifenwerkstatt, die der Amerikaner Jonathan Block Anfang der 2000er-Jahre in seiner eigenen Garage betrieb. Die Marke geht weder auf eine Fabrik noch auf eine institutionelle Werkstatt zurück; sie bestand als Bezeichnung einer Einmannarbeit einige Jahre lang und endete im Sommer 2003 still. Laut Aufzeichnungen lag die Jahresproduktion bei etwa fünfzig Stück, ein Umfang, der es erlaubte, jeden Arbeitsschritt aus derselben Hand hervorgehen zu lassen.
Die Methode der Werkstatt
Die grundlegende Entscheidung, die die Werkstatt von vergleichbaren unterschied, war, dass die Drehbank überhaupt nicht zum Einsatz kam. Da sowohl Kopf als auch Mundstück von Hand geformt wurden, entfernten sich selbst billardähnliche klassische Formen vom Maschinenmaß, und die Linien gewannen ein freieres Erscheinungsbild. Die Mundstücke wurden aus Cumberland- und Ebonitstäben geschnitten; unter den Mundstückmaterialien sind diese beiden die übliche Wahl von Einmannwerkstätten. Der Verzicht auf Kittmasse bei Bruyère-Köpfen war ein festes Prinzip: Ein Block mit Fehler wurde entweder mit einer rustikalen Oberfläche oder mit dunkler Beize verwertet. Der Großteil der Arbeitszeit entfiel auf das Handschleifen; die Oberflächen wurden bis in sehr feine Abstufungen bearbeitet. Größenmäßig gilt der Großteil der Pfeifen als mittelgroß.
Oberflächen
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Quelle: Pipedia, bearbeitet unter der Lizenz CC BY-SA.