Pfeifenmarken
Denicotea
1932 in Köln gegründeter Zubehörhersteller, bekannt für seinen Silikagelfilter und mit seinen Filterpfeifen fest im deutschen Markt verankert.
Denicotea ist ein 1932 von Willy Heineberg in Köln gegründeter deutscher Tabakzubehörhersteller, der seinen Namen von der mit Silikagel gefüllten Filterpatrone ableitet, mit deren Herstellung er begann. Das Unternehmen konzentrierte sich zunächst auf Zigarettenspitzen und deren austauschbare Filter und ging bald auch zur Pfeife über, indem es Modelle mit passender Filteraufnahme herausbrachte.
Die Filteridee und die Frühen Jahre
In den Gründungsjahren verließen Zigaretten die Fabrik noch ohne Filter; die von Denicotea patentierte Patrone beruhte darauf, den Rauch durch eine poröse Silikagelfüllung zu leiten. Nach der firmeneigenen Unternehmensgeschichte lautete der erste Name des Produkts „DA-Filterpatrone“, wobei die Oberfläche eines Gramms Füllung mit mehreren hundert Quadratmetern angegeben wurde. Zigarettenspitzen waren in den 1930er Jahren nicht nur ein technisches Zubehörteil, sondern galten auch als Modeobjekt und Teil der Garderobe. In den Unternehmensunterlagen wird festgehalten, dass der Export 1938 begann.
Der Schritt zur Pfeife erfolgte laut der firmeneigenen Unternehmensgeschichte 1935, als Bruyèrepfeifen, die für die Aufnahme der Silikagelpatrone ausgelegt waren, in die Produktion gingen. Diese Ausrichtung reihte die Marke unter die Hersteller ein, die zur Verbreitung der Gewohnheit der Filterpfeife in Deutschland beitrugen. In der späteren Zeit wurden in den Pfeifen der Firma weitgehend Aktivkohlefilter anstelle von Silikagel verwendet; der Unterschied dieser beiden Füllungsarten wird im Artikel Pfeifenfilter und -systeme genauer beschrieben.
Nachkriegszeit und Standortwechsel
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