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Pfeifenmarken

Dunhill Formnummern (Shapes List)

Die aus Dunhill-Katalogen zusammengestellte Liste der Formnummern und die Art, wie diese Nummern gelesen werden: Gruppengröße, Mundstücktyp, Formfamilie und ODA/800er-Serie.

Dunhill-Formnummern sind Codes, die auf den Schaft der Pfeifen der Marke geprägt werden und angeben, aus welcher Form der Kopf stammt. Die von den Kennern kurz „Dunhill Shapes List” genannte Zusammenstellung entstand, als der Sammler Eric W. Boehm veröffentlichte Dunhill-Kataloge durchforstete und diese Nummern in einem einzigen Verzeichnis zusammenführte.

Es handelt sich nicht um ein offizielles Dokument der Marke, sondern um eine durch Sammlerarbeit entstandene Zusammenstellung; deshalb sind sowohl ihr Umfang als auch ihre Genauigkeit durch das begrenzt, was in den Katalogen zu finden war. Zur Markengeschichte siehe den Artikel Dunhill (White Spot).

Umfang der Liste

Die Zusammenstellung stützt sich auf die Dunhill-Kataloge von 1928, 1950, 1960 und 1969. Die Zeilen folgen einem festen Aufbau: zuerst die Formnummer, dann die Kurzbeschreibung des Kopfes, die Gruppengröße, die Länge in Zoll und die Kataloge, in denen die Form erscheint. Die Ziffer am Zeilenende zeigt die Formfamilie an, zu der der jeweilige Kopf gehört, und entspricht der heutigen Nummerierung. Auch die Gruppierung folgt diesen Familien: gerade und gebogene (bent) Billiards, Apple- und Pot-Köpfe, Dublins und Zulus, Bulldogs und Rhodesians, langschäftige Canadians, Liverpools und Lovats, Princes und Pokers; für Einzelstücke, die in keine dieser Gruppen passen, gibt es eine eigene Kategorie.

Dunhills eigene Formnummern beginnen bei 31 und bestehen aus zwei oder drei Ziffern; den Aufzeichnungen zufolge waren die Nummern 1 bis 30 in den frühen Jahren der Marke Pfeifen vorbehalten, die extern gefertigt wurden. Daneben gibt es auch mit Buchstaben kodierte Köpfe. Bekannte Beispiele sind R für Pot, K für Apple sowie LB und LBS für große Billiards. Die im Katalog von 1928 unter dem Titel „Quaint Shape” (ungewöhnliche Form) zusammengefassten Köpfe mit facettiertem, vieleckigem Schaft und gleichermaßen bearbeitetem Mundstück machen den größten Teil dieser buchstabenkodierten Formen aus.

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Quelle: Pipedia, bearbeitet unter der Lizenz CC BY-SA.