Pfeifenmarken
Kemperling
1834 in Wien gegründete, ab 1944 in Mattsee fortgeführte österreichische Pfeifenfabrik; bekannt für Briarpfeifen sowie für Tirolerpfeifen und geschnitzte Holzfiguren.
Kemperling gehört zu Österreichs langlebigsten Pfeifenherstellern. Der Ursprung des Unternehmens geht auf die 1834 in Wien vom Drechsler Anton Kemperling gegründete Werkstatt zurück; die Fertigung wurde nach 1944 in die Salzburger Nachbargemeinde Mattsee verlegt, und die Marke behauptete sich als letzte größere österreichische Pfeifenfabrik bis ins 21. Jahrhundert. Das in Handelsregistern unter dem Namen „Kemperling & Sohn Salzburger Pfeifenfabrik" geführte Unternehmen wurde vier Generationen lang innerhalb der Familie weitergegeben.
Von Wien nach Mattsee
Das Wien des neunzehnten Jahrhunderts war sowohl für die Drechslerei als auch für den Pfeifenhandel eines der bedeutenden Zentren Mitteleuropas; Kemperling entstand als Drechslerbetrieb in diesem Umfeld. Die Verlagerung der Fertigung während des Zweiten Weltkriegs in die Salzburger Seenregion verwandelte das Unternehmen von einer städtischen Handwerkswerkstatt in eine kleine, ländlich verwurzelte Fabrik. Der dauerhafte Betrieb in der Gemeinde wurde 1972 am Seeufer errichtet. Berichten zufolge starb der Betriebsinhaber der vierten Generation, Dieter Kemperling, 2021, und die Fertigung wurde danach eingestellt; auch das Erlöschen der Firma in den Handelsregistern fällt in diesen Zeitraum.
Fertigung und Produkte
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Quelle: Pipedia, bearbeitet unter der Lizenz CC BY-SA.