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Pfeifenmarken

Luiz Lavos

Ein brasilianischer Pfeifenmacher, der die maßvolle Linienführung des dänischen Funktionalismus mit den einheimischen Materialien Brasiliens verbindet und seit 2020 für internationale Sammler arbeitet.

Luiz Lavos ist ein zeitgenössischer, allein arbeitender brasilianischer Pfeifenmacher. In seinen Pfeifen verbindet er die Auffassung der dänischen Schule, die Maß und Rauchkomfort über Verzierung stellt, mit den eigenen Materialien Brasiliens im selben Kopf. Obwohl seine Geschichte im Handwerk kurz ist, haben seine Arbeiten schon wenige Jahre nach ihrem ersten Verkauf Sammlerkreise in Europa und Nordamerika erreicht.

Formensprache und Materialien

An einem Ende seines Repertoires stehen die rustikal geflächten Apple-Köpfe, für die er bekannt geworden ist, am anderen Ende skulpturale Freehand-Kompositionen. Was beide verbindet, sind eine präzise Innenverarbeitung und unaufdringliche Proportionen; im Sammlerkreis gelten diese als das Unterscheidungsmerkmal seiner Arbeit. Neben glatt polierten Oberflächen ist Rustizierung häufig anzutreffen.

Für die Köpfe verwendet er italienischen Bruyère, für das Mundstück schwarzes deutsches Ebonit; gelegentlich verarbeitet er auch Moorbirke und greift beim Mundstück auf farbiges Ebonit, Horn, Acryl oder Ivorite zurück. Seine eigentliche Signatur zeigt sich bei Ring und Ansatzstücken: brasilianisches Rinderhorn, selbst gesammelter Bambus sowie Amazonas-Palmkerne wie Jupati und Patauá. Auch Mammutelfenbein, Bernstein, Buchsbaum, Olivenholz und Messing gehören zu seinem Repertoire.

Der Weg zum Handwerk

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Quelle: Pipedia, bearbeitet unter der Lizenz CC BY-SA.