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Pfeifenmarken

Tine Balleby

Tochter des dänischen Meisters Kurt Balleby und zeitgenössische dänische Handwerkerin, die 2021 in der Werkstatt ihres Vaters mit der Pfeifenherstellung begann.

Tine Balleby ist die Tochter des dänischen Pfeifenmachers Kurt Balleby und Vertreterin der zweiten Generation derselben Werkbank. Den Aufzeichnungen zufolge erschienen ihre ersten unter eigenem Namen gefertigten Pfeifen 2021; dieses Datum findet sich bislang nur in Vorstellungen der Handwerkerin selbst und ist nicht durch einen unabhängigen Archivbeleg gestützt. Die von ihrem Vater 1983 gegründete Werkstatt gewann damit nach vierzig Jahren eine zweite Signatur. Die Produktion ist durchweg Handarbeit; jedes Stück wird einzeln geformt, von Serienfertigung kann keine Rede sein.

Prägung und Generationenbindung

Der praktischste Weg, eine Tine-Balleby-Pfeife zu erkennen, ist das Zeichen auf der Oberseite des Mundstücks: ein kleines, tropfenförmiges Logo aus 14-karätigem Gold. Diese Form wurde nicht zufällig gewählt; sie ist ein klares Gegenstück zu der rautenförmigen Mundstückprägung, die Kurt Balleby seit Jahren verwendet. So lassen sich die Pfeifen der beiden Generationen auf den ersten Blick unterscheiden, während die Kontinuität zwischen ihnen sichtbar bleibt.

Formverständnis

Der eigenen Darstellung der Herstellerin zufolge speist sich Ballebys Formsprache aus zwei Quellen. Die erste ist der an klassische Proportionen gebundene, maßvolle Stil ihres Vaters. Die zweite ist die formunabhängige, freie Linie des schwedischen Meisters Bo Nordh. Das Ergebnis ist eine Neuinterpretation bekannter klassischer Formen durch kleine, aber entscheidende Eingriffe; hinzu kommen Experimente mit organischen und asymmetrischen Körpern. In dieser Hinsicht steht die Produktion irgendwo zwischen strengen klassischen Formen und Freihand-Ansatz.

Material und Verarbeitung

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Quelle: Pipedia, bearbeitet unter der Lizenz CC BY-SA.