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Datierung

Loewe-Pfeifen Datieren

Loewe-Pfeifen tragen keinen Jahrescode; das Datum wird aus der Anordnung der Schaftstempel, dem Vorhandensein eines Serienamens, der Verwendung einer dreistelligen Nummer anstelle des Formnamens und dem Feingehaltsstempel des Silberrings erschlossen.

Loewe-Pfeifen zu datieren heißt nicht, das Jahr aus dem Stempel abzulesen, sondern mehrere Hinweise übereinanderzulegen, um sich einer Zeitspanne anzunähern. Die Firma hat zu keiner Zeit einen Stempel angebracht, der das Herstellungsjahr direkt angibt. Die verbliebenen Anhaltspunkte sind die Anordnung der Schaftstempel, ob ein Serienname vorhanden ist, ob auf der Unterseite der Formname durch eine dreistellige Nummer ersetzt wurde, und bei Exemplaren mit Silberring der Feingehaltsstempel. Die allgemeine Geschichte der Marke wird im Artikel Loewe & Co. behandelt.

Stempelanordnung

Die klassische Anordnung verteilt sich auf drei Flächen: links im ovalen Rahmen „L&Co.“, rechts „Loewe London W.“, auf der Unterseite der Formname. Besonders bei für den Export bestimmten Pfeifen wird auf der Unterseite zusätzlich der Kreisstempel „Made in England“ angebracht. Diese Anordnung blieb über Jahrzehnte hinweg bemerkenswert unverändert; gerade das ist der Hauptgrund, warum die Datierung schwierig ist.

Die entscheidende Schicht ist die zweite Zeile auf der linken Seite. Bei frühen Pfeifen ist die Fläche unter dem ovalen Logo leer; die Firma verwendete in jenen Jahren noch keine benannte Qualitätsstufe. Mit der Einführung der Namen Centurion, Original und Old English entsteht links ein zweizeiliger Stempel. In welchem Jahr diese Namen eingeführt wurden, gehen die Quellen auseinander: Eine Darstellung nennt 1955, eine andere, die sich auf Stempelarchive stützt, den Zeitraum zwischen 1956 und 1964. Beide Quellen stimmen jedoch darin überein, dass Pfeifen, die vor 1920 datiert werden, keinen Serienstempel tragen. Die Namen Standard, Spigot und Mounted kamen später zur Liste hinzu; eine Pfeife mit einem dieser Namen stammt aus einer späten Periode.

Die oberen Qualitätsstufen fallen aus diesem Schema heraus. Die Stempel Extra Grain, Straight Grain und Special Grain ersetzen auf der Unterseite den Formnamen; darunter bleibt nur der Kreisstempel mit der Herkunftsangabe. Einer Darstellung zufolge sind diese drei Namen von oben nach unten in dieser Reihenfolge gestaffelt, doch da diese Stufen in sehr geringer Stückzahl gefertigt wurden, ist die Reihenfolge nicht durch unabhängige Aufzeichnungen bestätigt.

Vom Formnamen zur Nummer

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Quelle: Pipedia, bearbeitet unter der Lizenz CC BY-SA.