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Rohstoffe

Bandschleifer (Belt Sander)

In der Pfeifenwerkstatt zur Formgebung von Kopf und Mundstück eingesetzte Bandschleifer: Tisch-Kombigeräte, lange Bandschleifer-Werkstattaufbauten und die Wahl des Schleifbands.

Der Bandschleifer (belt sander) ist eine Maschine, bei der ein zwischen zwei Rollen umlaufendes Schleifband dem Werkstück Material abträgt. In der Pfeifenwerkstatt gilt er als eines der Hauptwerkzeuge der Formgebungsphase: Er wird verwendet, um die grobe Kontur des gebohrten Kopfes (stummel) herauszuarbeiten, überschüssiges Material am Mundstück zu entfernen und in manchen Werkstätten auch Bruyère-Blöcke vor dem Drehen vorzubereiten.

Welche dieser Arbeiten auf welche Maschine entfällt, hängt davon ab, wie flexibel sich das Band anpassen lässt; deshalb gilt die Art des Schleifmittels als bestimmender als die Marke der Maschine. Zur Stellung der Formgebung im Fertigungsablauf siehe den Eintrag Wie eine Pfeife hergestellt wird.

Wahl von Band und Schleifmittel

Das Gewicht des Trägerstoffs auf der Rückseite des Bandes bestimmt unmittelbar, was sich damit von Hand bewerkstelligen lässt. In der Schleifmittelbranche werden Gewebeträger mit Buchstaben bezeichnet; der feinste und flexibelste davon ist das Gewicht „J“. Die Gewichte X und Y sind härter und langlebiger, passen sich aber nur widerwillig einer gekrümmten Fläche an. Bei Aufbauten, die mit dem Finger geführt werden, wird deshalb das Gewicht J bevorzugt. Beim Übergang von der Grobform zur sauberen Oberfläche gilt die fortlaufende Verwendung der Körnungen 120, 180, 220 und 320 als übliche Reihenfolge. Bänder von etablierten Herstellern wie Klingspor, Norton, Hermes und 3M gelten hierfür als Maßstab; die preisgünstigen Produktlinien derselben Hersteller liefern hingegen nicht immer dasselbe Ergebnis.

Tisch-Kombigeräte

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