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Rohstoffe

Bandsäge (Band Saw)

Die Bandsäge, die den Briar-Wurzelblock auf die Grobform bringt: ihr Funktionsprinzip, das Verhältnis von Sägeblattbreite zum möglichen Kurvenradius und ihre Stellung in der Pfeifenwerkstatt.

Die Bandsäge (band saw) ist eine Schneidmaschine, bei der ein dünnes, langes, an beiden Enden zu einem Ring verschweißtes Sägeblatt zwischen zwei Rollen gespannt und angetrieben wird. In der Pfeifenwerkstatt zählt sie nicht zu den zwingend erforderlichen Maschinen; Bohren und Formgebung lassen sich auch ohne sie durchführen.

Zugleich gilt sie als eines der ersten „Komfort“-Werkzeuge, die die Arbeit beschleunigen: Sie entfernt von einem viereckigen Briar-Wurzelblock in Sekunden das Überflüssige und verringert die für Schleifpapier oder Feile verbleibende Arbeit erheblich. Zur Stellung des Zuschnitts im Fertigungsablauf siehe den Artikel Wie eine Pfeife hergestellt wird.

Funktionsprinzip und Kurze Geschichte

Die Idee der Maschine ist nicht neu: Die Idee, mit einem endlosen Bandsägeblatt zu schneiden, wurde 1809 in England durch ein Patent von William Newberry geschützt. Da der Stahl jener Zeit dieser Belastung jedoch nicht gewachsen war und die Blätter ständig rissen, blieb der Entwurf lange nur auf dem Papier. Der entscheidende Schritt zur Lösung des Problems erfolgte 1846 in Frankreich: Das von Anne Paulin Crepin entwickelte Schweißverfahren wurde an die Pariser Firma A. Perin & Company übertragen, und mit Fortschritten bei Legierung und Härtungstechnik entstand ein brauchbares Sägeblatt. Das erste amerikanische Bandsägenpatent wurde den Aufzeichnungen zufolge 1836 dem Erfinder Benjamin Barker aus Ellsworth im Bundesstaat Maine erteilt.

Sägeblattbreite und Kurvenradius

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Quelle: Pipedia, bearbeitet unter der Lizenz CC BY-SA.