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Pfeifenmarken

Barling

Englisches Pfeifenhaus, das 1812 in London entstand, als ein Silberschmied Fassungen an Meerschaumköpfe anbrachte. Wegen seines gealterten algerischen Briars und der Stempel der Familienperiode gilt es als eine der am gründlichsten erforschten Marken der Sammlerszene.

Barling ist ein englisches Pfeifenhaus, das 1812 in London gegründet wurde und als einer der ältesten noch bestehenden Markennamen der Pfeifenwelt gilt. Am Anfang stand nicht die Pfeifenschnitzerei, sondern die Silberschmiedekunst: Der in Marylebone tätige Silberschmied Benjamin Barling gründete das Unternehmen, indem er Fassungen, Armreife und Deckel für Meerschaumköpfe anfertigte.

Als seine Söhne William und Edward ins Geschäft einstiegen, nahm das Unternehmen den Namen B. Barling & Sons an. Es ist überliefert, dass das Unternehmen 1851 mit silbergefassten Meerschaumgarnituren an der Großen Ausstellung in London teilnahm und die dort gewonnene Medaille später auf dem Umschlag seiner Kataloge abbildete.

Von der Silberwerkstatt zur Briar-Drehbank

Als die Bruyèrewurzel (Briar) in den 1850er-Jahren den englischen Rauchern vorgestellt wurde, wandte sich auch Barling diesem Material zu. Anfangs folgte man dem üblichen Weg der englischen Pfeifenhäuser jener Zeit: Die Köpfe wurden grob in französischen Herstellungszentren wie Saint-Claude gedrechselt, in der Londoner Werkstatt fertiggestellt und mit Silberarbeiten vervollständigt. Wann das Unternehmen genau dazu überging, seine Köpfe selbst zu drechseln, ist umstritten; die Quellen nennen Jahre zwischen 1906 und 1909. Auch dieser Übergang war nicht endgültig: Laut einer Zeugenaussage bei einer Gesetzesanhörung 1928 musste das Unternehmen weiterhin halbfertige Köpfe (Stummel) aus Saint-Claude beziehen, um die Nachfrage decken zu können.

Algerisches Holz und Qualitätsstufen

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Quelle: Pipedia, bearbeitet unter der Lizenz CC BY-SA.