ISPEInternational Pipe Encyclopedia

Pfeifenmarken

Erik Hesse

Amerikanischer Sammler, bekannt für seine auf Dunhill-Pfeifen konzentrierte Sammlung; sein von den 1920er- bis in die 2000er-Jahre reichender Bestand ist auf Pipedia in Epochen gegliedert dokumentiert.

Erik Hesse ist ein amerikanischer Sammler, bekannt für seine auf Dunhill (White Spot)-Pfeifen konzentrierte Sammlung. Nach eigenen Angaben wurde er 1954 in Berkeley, Kalifornien, geboren; über diese Angabe hinaus liegen keine unabhängigen Belege über ihn vor. Da er selbst keine Pfeifen herstellt, wird sein Name nicht als Hersteller, sondern als Forscher genannt, der die Produktgeschichte einer einzigen englischen Marke geordnet dokumentiert hat. Die Auflistung seiner Sammlung wurde auf Pipedia veröffentlicht und zählt daher zu den Quellen unter dem Stichwort Dunhill.

Umfang der Sammlung

Die von Hesse zusammengetragenen Pfeifen reichen von den 1920er- bis in die 2000er-Jahre. Die Auflistung ist in chronologischen Gruppen geordnet: die Zwanziger; die Dreißiger und Vierziger; die Fünfziger; die Sechziger; die Siebziger und danach. Diese Anordnung dient nicht nur als Schaustück, sondern als Nachschlagewerk für Sammler, da sie den Vergleich der Veränderungen bei Stempeln, Maßen und Oberflächenbearbeitung einer einzigen Marke im Zeitverlauf ermöglicht.

Innerhalb der Gruppen finden sich auch Stücke mit ungewöhnlichen Maßen. Eines davon ist den Aufzeichnungen zufolge etwa achtundzwanzig Zentimeter lang, nie geraucht worden und wird in seiner Originalschachtel aufbewahrt; die Patentnummer im Stempel weist darauf hin, dass das Stück für den Export in die USA hergestellt wurde. In der Auflistung findet sich außerdem ein Dreier-Set aus einem Stück, das laut Aufschrift auf der Schachtel aus demselben Briar-Wurzelholz geschnitten wurde. Boxensets mit mehr als zwei Pfeifen gelten als selten; vermerkt ist zudem, dass die meisten solcher Sets aus kleinformatigen Pfeifen bestehen.

Ein weiterer bemerkenswerter Punkt der Auflistung ist die Erfassung einer Formnummer, die in keinem Katalog eine Entsprechung findet. Die betreffende Nummer wird als vergrößerte Abwandlung einer bekannten Form beschrieben. Solche Beispiele werden eigens festgehalten, weil sie zeigen, dass Listen wie die Dunhill-Formnummern (Shapes List) nicht die gesamte Fabrikproduktion abdecken.

Stellung in der Sammlerszene

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Zuletzt aktualisiert:

Quelle: Pipedia, bearbeitet unter der Lizenz CC BY-SA.