Pfeifenmarken
Oppenheimer Pipe
Geschichte der Oppenheimer-Gruppe, die 1860 als Import-Export-Haus in London gegründet wurde und in der ersten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts den Großteil der britischen Pfeifenindustrie unter einem Dach vereinte.
Oppenheimer Pipe ist der Name der industriellen Gruppe, die aus dem 1860 von einer Londoner Kaufmannsfamilie gegründeten Import-Export-Haus hervorging und in der ersten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts das Rückgrat der britischen Pfeifenproduktion bildete. Bekannt ist sie weniger durch Pfeifen unter eigenem Namen als durch die Marken, die sie aufkaufte, und die Fabriken, die sie gründete.
Vom Handelshaus zur Fabrik
Den Aufzeichnungen zufolge wurde das Unternehmen 1860 von den Brüdern Oppenheimer und ihrem Partner Louis Adler gegründet; welcher der Brüder an der Spitze der Gründung stand, darüber gehen die Quellen zwischen den Namen Charles und Adolph auseinander. Das Unternehmen stellte anfangs keine Pfeifen her, sondern brachte die Erzeugnisse kontinentaleuropäischer Werkstätten auf den britischen und den imperialen Markt. In den folgenden Jahrzehnten änderte sich die Arbeitsteilung zwischen den Partnern, und die Leitung wurde in einer Hand vereint; in dieser Zeit bereitete sich die Firma auf den Übergang vom Handel zur Produktion vor.
1902 übernahm das Unternehmen den französischen Hersteller Marechal, Ruchon & Cie und damit die Marke GBD. Ein Jahr später, 1903, eröffnete es in London seine eigene Pfeifenfabrik. Berichten zufolge erreichte die Anlage die bei der Gründung vorgesehene Kapazität erst durch die vom Ersten Weltkrieg ausgelöste Nachfragesteigerung; in den Vorkriegsjahren blieb sie ungenutzt.
Die Sammlung der Marken
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Quelle: Pipedia, bearbeitet unter der Lizenz CC BY-SA.