Pfeifenmarken
Shaabi Pipes
Die von dem im Libanon geborenen Manuel Shaabi 1998 in Hamburg gegründete Einmannwerkstatt, die Techniken der Restaurierung aus der Holzbildhauerei und Möbeltischlerei auf die Pfeifenherstellung übertrug.
Shaabi Pipes ist die 1998 von Manuel Shaabi in Hamburg eröffnete und von Anfang bis Ende von einer einzigen Person geführte Pfeifenwerkstatt. In der deutschen Szene handgefertigter Pfeifen wird der Name sowohl mit den ungewöhnlichen Details der Herstellungsmethode als auch damit in Verbindung gebracht, dass sein Gründer aus einem ganz anderen Zweig der Holzarbeit zur Pfeifenherstellung kam.
Vom Holz zur Pfeife
Der Gründer wurde 1950 im Libanon geboren; seinen Beruf begann er mit einer Lehre in Holzbildhauerei und Möbeltischlerei. 1979, während des libanesischen Bürgerkriegs, ging er nach Deutschland und ließ sich in Bayern nieder, wo er sowohl Einzelstückmöbel fertigte als auch an der Restaurierung alter Holzfiguren in Kirchen und Kathedralen mitarbeitete. Für den Umzug der Familie nach Hamburg 1984 war das Asthma seiner Tochter ausschlaggebend. Diese beiden Daten erscheinen der Überlieferung nach in einander bestätigenden Biografien übereinstimmend.
Als er in Hamburg Schwierigkeiten hatte, eine feste Anstellung zu finden, kehrte er in die Schule zurück, um seine Berufsausbildung abzuschließen. Obwohl er im Möbelfach Preise gewann, war er der Ansicht, dass diese Arbeit seinen kreativen Ansprüchen nicht genügte, und gab sie den Aufzeichnungen zufolge 1993 vollständig auf. Seine neue Beschäftigung fand er beim alteingesessenen Hamburger Unternehmen Dan Pipe: Zunächst arbeitete er als Pfeifenreparateur, später begann er, eigene Korpusse zu schnitzen. Diese Jahre bildeten die Grundlage für seinen Schritt in die Selbstständigkeit 1998.
Die Methode der Werkstatt
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Quelle: Pipedia, bearbeitet unter der Lizenz CC BY-SA.