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Pfeifenmarken

Svend Hangaard

Dänischer Pfeifenmacher, der sich nach seiner Pensionierung als Gefängniswärter wieder der Werkbank zuwandte, in Faaborg tätig ist und rund fünfzig Pfeifen pro Jahr fertigt.

Svend Hangaard ist ein dänischer Pfeifenmacher, der in Faaborg auf der Insel Fünen arbeitet; seine Produktion liegt bei rund fünfzig Pfeifen im Jahr. Er wurde 1944 in Jütland geboren. Die Werkbank war nicht sein erster Beruf: Zunächst arbeitete er als Tischler, danach viele Jahre als Gefängniswärter, und erst nach der Pensionierung wandte er sich vollständig der Pfeifenherstellung zu.

Werkstatt und Verarbeitung

Die von Hangaard verwendete Bruyère stammt überwiegend aus Korsika und Italien. Beim Finish verfolgt er zwei Wege: entweder glatte Politur, die die Maserung offenlegt, oder Sandstrahlung. Beim Mundstück kommt meist Ebonit zum Einsatz, seltener Cumberland. Den Aufzeichnungen zufolge liegt die Jahresproduktion bei rund fünfzig Pfeifen, und die Stücke werden lediglich mit dem Nachnamen des Herstellers gestempelt; das bei den meisten dänischen Kollegen übliche buchstaben- oder sternbasierte Klassifizierungssystem (Grading) fehlt hier. Dieser Umfang führt dazu, dass die Arbeiten weniger nach der Logik einer Serienproduktion als vielmehr als einzeln behandelte Stücke gelten.

In der Formsprache gilt Hangaard als später Vertreter der Tradition der dänischen Schule: Linien, die eher von der Hand als von einer Schablone geleitet werden, maßvolle Proportionen und lange, der Oberfläche gewidmete Arbeitszeit.

Ein im Gefängnis Begonnenes Handwerk

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Quelle: Pipedia, bearbeitet unter der Lizenz CC BY-SA.