Rohstoffe
Trever Talberts Oberflächenveredelung
Zusammenfassung der Abfolge aus Schleifen, schichtweisem Beizen, Karnaubawachs-Politur und Stempelung, wie sie der amerikanische Pfeifenmacher Trever Talbert in seinem eigenen Atelier anwendet.
Trever Talberts Oberflächenveredelung ist die Abfolge von Arbeitsschritten, die der amerikanische Meister Anfang der 2000er Jahre aus seinem eigenen Atelier überliefert hat und die in der Schlussphase einer Bruyère-Pfeife durchlaufen wird. Talbert begann in den 1990er Jahren mit dem Pfeifenbau, arbeitete nach seinem Erfolg bei einem Schnitzwettbewerb 1998 unter dem Namen Talbert Pipes weiter und verlegte sein Atelier in späteren Jahren nach Frankreich.
Die folgende Beschreibung beruht auf der damaligen Darstellung des Meisters; die Praxis im Atelier kann sich im Laufe der Zeit geändert haben.
Zwei Getrennte Wege: Unbeizt und Gebeizt
Der für die Veredelung aufgewendete Aufwand richtet sich nach dem angestrebten Erscheinungsbild. Nach Talberts Einteilung erhalten die hochwertigsten Stücke überhaupt keine Beize; der Bruyère wird in seinem eigenen goldbraunen Ton belassen und lediglich poliert und geglänzt.
Eine gebeizte Oberfläche dagegen erfordert einen deutlich längeren Weg. Der Meister berichtet, dass er statt einer einmaligen Farbgebung in wiederholten Schichten arbeitet: Eine dunkle Grundierung wird aufgetragen, nach dem Trocknen geschliffen und poliert, dann folgt eine weitere Schicht. Die abschließende Oberflächenfarbe wird zuletzt gewählt, wobei berücksichtigt wird, dass sie durch die darunterliegenden Töne hindurchschimmert. Ziel ist nicht eine flache, einheitliche Farbe, sondern eine Maserung mit Tiefenwirkung.
Der Anteil des Schleifens
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Quelle: Pipedia, bearbeitet unter der Lizenz CC BY-SA.