Geschichte und Kultur
Eric Weaver (SeaSmoke Pipes)
Ein amerikanischer Handwerker, der allein in der Kleinstadt Washburn in Wisconsin arbeitet, seine Pfeifen mit dem Namen SeaSmoke signiert und in derselben Werkstatt auch Keramik herstellt.
Eric Weaver ist ein Pfeifenmacher, der allein in der Kleinstadt Washburn am Ufer des Lake Superior im US-Bundesstaat Wisconsin arbeitet. Seine Pfeifen tragen den Namen SeaSmoke; da unter demselben Dach auch Keramik hergestellt wird, ist die Werkstatt unter dem Namen „SeaSmoke Pipes and Pottery“ bekannt. Sie zählt zu den Werkstätten, in denen alle Schritte vom Entwurf bis zur letzten Politur aus einer Hand kommen, ohne Lehrlinge oder Gehilfen.
Werkstatt und Produktionsumfang
Weavers Jahresproduktion liegt Aufzeichnungen zufolge zwischen etwa 40 und 65 Pfeifen. Dieser für eine Ein-Mann-Werkstatt übliche Umfang erlaubt es, jedem Stück eigene Zeit zu widmen, und sorgt anders als bei Serienfertigung dafür, dass keine zwei Pfeifen Kopien voneinander sind. Der Schwerpunkt der Produktion liegt auf Freehand-Formen: frei entwickelten Formen, die sich an der Maserung des Blocks orientieren und keinem vorgegebenen Muster folgen. Daneben entstehen auch Klassiker wie Billiard oder Bulldog in eigener Interpretation des Meisters.
Die von ihm verarbeiteten Briar-Blöcke stammen den Aufzeichnungen zufolge aus Italien, Algerien und Griechenland; diese drei Regionen gehören zu den am häufigsten genutzten Bezugsquellen der zeitgenössischen handwerklichen Pfeifenherstellung. Bei den Mundstücken werden zwei Wege verfolgt. Wo es das Stück erfordert, wird hochwertiges deutsches Ebonit als Stange bezogen und von Hand geschnitten; in anderen Fällen wird an fertig gegossenen Vulkanit-Rohlingen die Form verändert. Dass kleine Werkstätten bei Mundstückmaterialien zu Ebonit tendieren, wird mit der guten Bearbeitbarkeit von Hand erklärt.
Markenname und Stempel
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Quelle: Pipedia, bearbeitet unter der Lizenz CC BY-SA.