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Pfeifenmarken

Butz-Choquin

Butz-Choquin ist eine französische Pfeifenmarke, die 1858 in Metz aus der Partnerschaft eines Tabakhändlers mit seinem Schwiegersohn entstand und nach 1951 nach Saint-Claude umzog. Ihr Name setzt sich aus den Nachnamen der beiden Gründer zusammen.

Butz-Choquin ist eine 1858 in der nordostfranzösischen Stadt Metz gegründete Pfeifenmarke, deren Name sich aus den Nachnamen ihrer beiden Gründer, Jean-Baptiste Choquin und Gustave Butz, zusammensetzt. Mit einer über hundertsechzig Jahre reichenden Geschichte zählt sie zu den ältesten Marken der französischen Pfeifenindustrie; ihre Produktion führt sie bis heute in Saint-Claude fort, dem Zentrum der französischen Pfeifentradition.

Ein Entwurf, der aus einem Laden Entstand

Am Ursprung von Butz-Choquin steht nicht eine Pfeifenwerkstatt, sondern ein Tabakeinzelhandelsgeschäft. Der Laden von Jean-Baptiste Choquin in Metz war Mitte des 19. Jahrhunderts so gut gehend, dass er mehrere Personen beschäftigte, und zu diesem Personal gehörte auch Gustave Butz. Die Beziehung der beiden wandelte sich 1858 zur Verwandtschaft: Butz heiratete Choquins Tochter Marie.

Die im selben Jahr entstandene „Choquin-Pfeife" gilt als das Gründungsprodukt der Marke. Das charakteristische Merkmal dieses Modells mit gebogener (bent) Linienführung war der abgeflachte Boden des Pfeifenkopfs, wodurch die Pfeife aufrecht auf einer Fläche stehen konnte. In den Aufzeichnungen wird angegeben, dass das Mundstück dieses Modells aus Albatrosknochen gefertigt und mit silbernen Ringen mit dem Korpus verbunden war — dieses Detail beruht auf der Firmengeschichte und den darauf gestützten Sammlerquellen. Um den Entwurf über einzelne Bestellungen hinaus zu tragen, eröffnete Butz 1858, ebenfalls in Metz, eine Manufaktur; der Betrieb wurde fortan unter seinem heutigen, aus den beiden Nachnamen zusammengesetzten Namen geführt.

Umzug nach Saint-Claude

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Quelle: Pipedia, bearbeitet unter der Lizenz CC BY-SA.