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Pfeifenmarken

Penkov (Aleksandr Penkov)

Die Werkstatt des russischen Pfeifenmachers Aleksandr Penkov, der in Omsk als Neugierexperiment begann, zu Bruyère überging und sich an der dänischen und japanischen Handwerkstradition orientiert.

Penkov ist die vom russischen Pfeifenmacher Aleksandr Penkov unter eigenem Namen signierte Handpfeifenwerkstatt. Die Marke ist keine Fabrik oder Werkstattpartnerschaft, sondern die im Laufe der Zeit zur Meisterschaft gereifte Beschäftigung eines Einzelnen. Nach den auf der eigenen Darstellung des Meisters beruhenden Aufzeichnungen wurde Penkov 1981 in Omsk geboren, studierte an der Staatlichen Universität Omsk zunächst Mathematik und wechselte einige Jahre später zur Psychologie.

Vom Experiment zur Werkstatt

Die erste Pfeife wurde 2005 gefertigt und war ein vollständiges Experiment: Der Korpus wurde aus Birkenmaser geschnitzt, das Mundstück (Stem) stammte von einer anderen Pfeife. Nach diesem ersten Versuch probierte Penkov jedes verfügbare Material aus und arbeitete unter anderem auch mit Ton. Mit fortschreitender Technik verengte sich auch die Materialwahl, und die Produktion fixierte sich auf Bruyère. Der Meister verwendet heute neben italienischem Bruyère auch deutsches und japanisches Ebonit und greift gelegentlich auch auf seltenere Materialien zurück. Die Präferenz für Ebonit ist bei zeitgenössischen Handpfeifenwerkstätten ein verbreiteter Maßstab: gehärteter Kautschuk gilt gegenüber Acryl als für die Handbearbeitung und dünne Mundstückquerschnitte geeigneter. Ebenso ist italienisches Bruyère wegen der leichteren Verfügbarkeit lange getrockneter Blöcke die Hauptquelle für Ein-Mann-Werkstätten.

Die Pfeifenherstellung blieb lange eine Beschäftigung neben der eigentlichen Hauptarbeit. Aufzeichnungen zufolge äußerte der Meister zeitweise, über einen Vollzeitwechsel in die Pfeifenherstellung nachzudenken; ob dieser Gedanke später umgesetzt wurde, lässt sich mit unabhängigen Quellen nicht nachvollziehen.

Vorbilder unter den Werkstätten

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Quelle: Pipedia, bearbeitet unter der Lizenz CC BY-SA.