Pfeifenmarken
Peter Pfeifenbau (Roman Peter)
Die Marke des in Zürich geborenen Schweizer Meisters Roman Peter, dessen Werkstatt in Affoltern am Albis klassische und Freehand-Pfeifen mit R.P.-Stempel herstellt.
Peter Pfeifenbau ist der Name, den der Schweizer Meister Roman Peter seinen eigenhändig gefertigten Pfeifen gibt. Die Marke stützt sich auf eine Werkstatt und ein Tabakgeschäft, die unter einem Dach in Affoltern am Albis im Kanton Zürich betrieben werden. Verzeichnet ist, dass der Meister 1963 in Zürich geboren wurde, zunächst eine Ausbildung im Möbelschreinerhandwerk absolvierte und anschließend eine Ausbildung in der Antiquitätenrestaurierung erhielt.
Diese beiden Stränge prägen gemeinsam den Charakter der Marke: auf der einen Seite eine maßvolle Holzverarbeitung, auf der anderen die Disziplin der Restaurierung, die es erfordert, ein gealtertes Stück wiederherzustellen, ohne es zu verändern.
Die Gründung der Werkstatt
Die Pfeifenfertigung war für Peter zunächst eine Nebenbeschäftigung neben seinem eigentlichen Beruf. Das Gründungsjahr wird in den Quellen unterschiedlich angegeben: Manche Aufzeichnung nennt 1985, während aus lokalen Presseberichten, die sich auf die eigene Darstellung des Meisters stützen, ein Datum Anfang der 1980er Jahre hervorgeht. Deshalb kann hier nur ein weiter gefasster Zeitraum wie "Mitte der 1980er Jahre" angegeben werden. Gesichert ist das 1993 in der Stadt eröffnete Geschäft namens Peter Tabakwaren; auch die Werkstatt wurde erst danach an derselben Adresse zusammengefasst, sodass Fertigung, Reparatur und Tabakhandel nun in einem einzigen Raum Platz fanden. In den Aufzeichnungen findet sich zudem, dass er zwischen 1987 und 1992 an mehreren Ausstellungen teilnahm, doch diese Teilnahmen konnten nicht durch eine unabhängige Quelle bestätigt werden.
Die Bedeutung des Meisters für die Schweizer Pfeifenmacherkunst ergibt sich nicht nur aus den von ihm hergestellten Pfeifen. Die Reparaturseite tritt mindestens ebenso stark hervor wie die Produktion; überliefert ist, dass die Werkstatt für zahlreiche Einzelhändler im Inland Reparaturarbeiten übernimmt, doch die kursierende Zahl von "über zweihundert Händlern" stützt sich auf eine einzige Quelle. Die überarbeiteten Stücke beschränken sich nicht auf Holz: Auch zerbrechliche Körper aus Ton, Porzellan und Meerschaum sowie Horn- und Bernsteinmundstücke gehören zur Arbeit der Werkstatt. Angegeben wird, dass bei jedem Material mit dessen eigener traditioneller Methode gearbeitet wird.
Fertigung und Formverständnis
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Quelle: Pipedia, bearbeitet unter der Lizenz CC BY-SA.