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Pfeifenmarken

Erickson (Ken Erickson)

Werkstatt des amerikanischen Pfeifenmachers Ken Erickson, die Ende der 1960er Jahre in Minnesota begann und in Kalifornien fortgesetzt wurde, bekannt für ihre Freehand-Formen.

Erickson ist der Name der Werkstatt, die der amerikanische Pfeifenmacher Ken Erickson (gest. Januar 2003) im Alleingang führte. Erickson begann Ende der 1960er Jahre mit dem Pfeifenbau, erlangte mit seinen freien, handgeformten (freehand) Pfeifen unter amerikanischen Sammlern einen soliden Ruf, blieb aber außerhalb der USA nahezu unbekannt. Sein Name gilt bis heute als eine Signatur, die nur eingefleischten Pfeifenliebhabern und Estate-Pfeifen-Kennern geläufig ist.

Von Minnesota nach Kalifornien

Erickson begann seine Laufbahn in Minnesota; kurz darauf verlegte er seine Werkstatt in die kalifornische Kleinstadt Sunland und führte seine Produktion dort bis an sein Lebensende fort. Seine Arbeitsweise ähnelte den kleinen amerikanischen Werkstätten seiner Zeit: einzeln bearbeitete Köpfe statt Serienformen, begrenzte Stückzahlen und eine direkte Beziehung zu einem Händlernetz.

Zum Wachsen seines Rufs trugen die postalischen Pfeifen-Rundbriefe der Zeit vor dem Internet bei. In jenen Jahren, in denen bekannte Händler ihre Kunden mit vervielfältigten Listen über neu eingetroffene Pfeifen informierten, sollen mit Erickson signierte Exemplare der Überlieferung nach zu den Namen gehört haben, die von den Listen am schnellsten verschwanden. Diese Verbreitungsform sorgte dafür, dass sein Name trotz kleiner Produktion landesweite Sammlerkreise erreichte.

Stil und Stempelung

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Quelle: Pipedia, bearbeitet unter der Lizenz CC BY-SA.