Pfeifenmarken
The Briar Workshop: eine Amerikanische Werkbank aus Vermont
Gemeinschaftliche Werkstatt, die Elliott Nachwalter und Jorg Jemelka in den 1970er-Jahren in Vermont gründeten und in der viele amerikanische Pfeifenmacher die Disziplin der Werkbank erlernten.
The Briar Workshop ist eine in den 1970er-Jahren in Vermont gegründete Gemeinschaftswerkstatt, die an der Herausbildung der amerikanischen Handwerkspfeifentradition mitwirkte. Gründer der Werkstatt ist Elliott Nachwalter, der seine Arbeit in einer Hütte in der Nähe von Stowe mit nur wenigen Werkzeugen und gemeinsam mit Andrew Marks begann; anschließend gründete er mit Jorg Jemelka eine Partnerschaft und gab der Werkstatt ihren Namen. Das genaue Gründungsjahr wird in den Quellen nicht einheitlich angegeben; in Sekundärquellen wird 1976 genannt.
Kurz darauf stieß auch der dänische Designer-Meister Finn Meyan Andersen zum Team.
Die Arbeitsweise der Werkstatt
The Briar Workshop war weniger als Werkbank für eine einzelne Person konzipiert, sondern als Produktionsumgebung, in der mehrere Meister unter einem Dach arbeiteten. Zu den Namen, die im Laufe der Jahre hier tätig waren, zählen Brad Pohlmann, Jim Cooke, der später als J. T. Cooke bekannt wurde, sowie Carole Burns. In dieser Hinsicht diente die Werkstatt in den 1970er- und 1980er-Jahren als eine Art Schule der aufblühenden amerikanischen Handwerkspfeifenszene: Meister erlernten hier die Disziplin der Werkbank und setzten ihren Weg anschließend unter eigenem Namen fort.
Ein Unterscheidungsmerkmal der Werkstatt wird als Versuch beschrieben, Handarbeit mit Maschinenarbeit zu verbinden. Berichten zufolge wurden im Rahmen einer mit Ehrlich's in Boston geschlossenen Zusammenarbeit Pfeifenherstellungsmaschinen aus der Jahrhundertwende erworben, die von Jemelka überholt wurden; dieses Detail stützt sich jedoch auf eine einzige Quellenkette. Ziel war es, ein von Hand geformtes Modell ohne Maßabweichung vervielfältigen zu können. So soll die Werkstatt sowohl für Einzelstücke als auch für begrenzte Serien bestimmter Modelle gearbeitet haben. Nach Nachwalters eigener Darstellung ist die Auswahl gut abgelagerter Briar-Stämme der Ausgangspunkt der Arbeit; bei erhaltenen Exemplaren finden sich als Mundstückmaterial Vulkanit und Acryl.
Stempel und Perioden
Der Rest des Artikels Steht in der App
Die vollständige ISPE öffnet sich mit deinem IPC-Konto.
Verwandte Artikel
Zuletzt aktualisiert:
Quelle: Pipedia, bearbeitet unter der Lizenz CC BY-SA.