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Datierung

Datierung Englischer Dosentabake

Methoden zur Eingrenzung des Alters von in Dosen abgefülltem Pfeifentabak aus Großbritannien anhand des ℮-Zeichens, der Steuerbanderole, der Importeuradresse, der Dosenform und des Etikettentexts.

Die Datierung englischer Dosentabake ist die Kunst, aus einer britischen Pfeifentabakdose selbst und ihrer Beschriftung abzuleiten, wie alt sie ist. Auf den Dosen steht kein Herstellungsdatum; der Sammler engt den Zeitraum ein, indem er einander stützende indirekte Hinweise übereinanderlegt. Die meistgenutzte Zusammenstellung dieser Hinweise ist die 1999 veröffentlichte Arbeit von John C. Loring.

Warum das Alter Überhaupt Zählt

Das Alter der Dose beantwortet zwei getrennte Fragen zugleich. Die erste betrifft die Reife: In der Tradition der englischen Mischung wird der Einsatz von Zusatzstoffen eng gehalten, sodass der Geschmack größtenteils von der eigenen Chemie des Blatts abhängt; Virginia- und Orient-Blätter mit hohem Zuckeranteil verändern sich in der geschlossenen Dose über Jahrzehnte weiter, weshalb die Lagerung von Tabak hier unmittelbar eine Geschmacksfrage ist. Die zweite Frage betrifft die Identität. Eine Mischung mit demselben Etikett kann je nach Abfülljahr aus der Hand einer ganz anderen Firma, sogar eines anderen Landes stammen: Die englische Tabakindustrie konzentrierte sich ab den 1970er Jahren zunehmend, und bis in die 1990er Jahre war die Produktion der meisten Mischungen auf das europäische Festland verlagert. Auch auf der Rohstoffseite wird eine ähnliche Schwelle berichtet; überliefert ist, dass Syrien in den 1970er Jahren zum Schutz seines Waldbestands die Nutzung von Räucherholz einschränkte, wodurch der syrische Latakia vom Markt verschwand.

Merkmale, die Allein eine Schwelle Setzen

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Quelle: Pipedia, bearbeitet unter der Lizenz CC BY-SA.